Kylaloo

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So nie.

Filed under: | Mathias | 14. Apr 2008 | 21:26 Uhr

Optiken
Sag mal, hast du da eine Weitwinkeloptik, oder eine Teleoptik? Ja und wenn ja, wie nah kann man denn damit ran? Große Optik. Wechseloptik. Ich habe zwei Optiken.

Mann-oh-mann.

Das Ding da vorne an der Kamera ist ein Objektiv und keine Optik. Die Optik ist eine wissenschaftliche Disziplin irgendwo im Großraum der Physik. Dass das der Werner mit seiner Digiknipse um den Hals an der Trinkhalle nicht so drauf hat, ist mir klar.
Es gibt da aber einen Zeitgenossen, der das besser wissen sollte. Claus Pfeifer heisst er und trägt den formvollendeten Titel “Group Manager Product Management” bei der Firma Sony. Also jemand, der sich von Berufs wegen mit Kameras beschäftigt und darum auch die Fachausdrücke beherrschen sollte.

Mein Lieblingssatz im Interview:

“Die erste große Besonderheit ist, dass es ein Wechseloptik ist.”

Es ist kein Junge – auch kein Mädchen. Die Kamera ist ein Wechseloptik geworden.
Ich glaube er meint, dass die Kamera Wechselobjektive benutzen kann.

Atemlos auf WordPress 2.5

Filed under: | Mathias | 30. Mrz 2008 | 08:44 Uhr

wordpress_2.5

Bei Updates dieser Größenordnug bin ich immer nervös. Ihnen haftet so etwas endgültiges an. So schluckte ich auch diesmal, als mich der Updater irgendwann im Verlauf der ganzen Aktion darauf hinwies, dass er jetzt gedenkt, die Datenbank zu erneuern.

Gut – ich bin ja auf alles vorbereitet. Habe alles, was nicht Niet- und Nagelsicher war, doppelt abgesichert. Diesmal sogar mit ausführlichen Bildschirmfotos von allen Seiten des Administrationsbereichs, damit ich im Falle des Falles nachvollziehen kann, was ich wo eingetragen hatte.

Wie wird das aber sein, wenn wirklich einmal die Katastrophe eintritt? Rund 150 Artikel zu verlieren, täte mir mittlerweile doch schon sehr weh. Die Seite ist ein Stück von mir geworden.

Um mir es richtig zu geben, habe ich diesmal beschlossen, zusätzlich den Zeichensatz von ISO-8859-1 auf UTF-8 zu wandeln. Für einen Normalsterblichen, wie mich, bedeutet das den Gegenwert einer halben Weltumrundung. Bin ich doch schon froh zu wissen, was so ein Zeichensatz ist. Im Klartext bedeutet dieser Wechsel, dass ich das Zeug da in der Datenbank auch anfassen muss.

Mit spitzen Fingern suche ich bei Google nach Hilfeseiten und bleibe bei einem Script hängen, was die Wandlung leicht und unproblematisch bewerkstelligen soll. Ideal für Nichtprogrammierer, wie man sagt. Einfach hochladen und dann ansurfen. Alles weitere ergibt sich dann.

So harmlos kündigen sich meistens Katastrophen an.

Die aufgerufene Seite blieb leer.

Mein ungutes Gefühl steigerte sich, zumal der Autor des betreffenden Scripts ausdrücklich darum bittet, nur einmal das Ding aufzurufen, weil es sonst zu Fehlern führen wird.

Na toll, was tun? 

Weitere Recherchen im Internet verwirrten mich eher, sodass ich irgendwann auf eine verwegene Idee kam, auf die nur ein Laie, wie ich kommen kann.

Der Ansatz: Was wäre, wenn ich die XML Datei, die ich mir vor dem ganzen Durcheinander als Sicherheitskopie von WordPress ausgeben lies, auf UTF-8 umfrisiere und anschließend wieder frech in das Weblog importiere?

Gesagt – getan.
Ich habe also diese XML Datei mit einem einfachen Texteditor geöffnet und den Eintrag auf der ersten Zeile encoding=”iso-8859-1″ durch ein encoding=”utf-8″ ersetzt.

Mehr nicht.

Jetzt habe ich die Datenbank gelöscht und Kylaloo so neu aufgesetzt, als würde ich ein völlig neues Weblog einrichten. Diesmal allerdings Im UTF-8 Format. Nachdem ich alles andere, wie beispielsweise die Permalinks so eingerichtet habe, wie es vorher einmal war, kam jetzt der spannende Augenblick, die “umfrisierte” XML Datei zu importieren.

Unendlich lange gefühlte 30 Sekunden später meldete sich das Weblog und leitete mich durch den Importvorgang. Dann konnte ich zuschauen, wie das Skript einen Beitrag nach dem anderen wieder zum Vorschein brachte. 

Ich bin ganz aufgeregt – Das Ganze scheint funktioniert zu haben.

Ich klopf mal auf Holz.

Zurück in die Zukunft

Filed under: | Mathias | 02. Mrz 2008 | 12:09 Uhr

mariah carey

Angenommen die Sängerin Mariah Carey wäre am 27. März 1970 geboren und hätte 1994 das Lied “(I can’t live) Without You” aufgenommen. Mit 24 Jahren also.
So etwas kennen wir schon, das ist langweilig.

Interessanter ist die Rechnung (mittlerweile korrigiert), die uns der Hessische Rundfunk aufmacht. Das Lied kam demnach im Original 1971 heraus und die gute Mariah bringt das Kunststück fertig, dieses Lied 49 Jahre vorher mit großem Erfolg neu aufzulegen.

Also rund 48 Jahre vor ihrer Geburt.

Folgen wir dieser kessen Logik noch ein wenig.
Unterstellen wir also, dass sie zum Zeitpunkt der Aufnahme 24 Jahre alt ist. Dann wäre sie im Jahr 1898 geboren worden und heute 110 Jahre alt.

Ganze 183 Tage älter als George Gershwin.

Das denkwürdige Jahr übrigens, in dem der deutsche Reichstag ein Gesetz beschließt, das den Sozialdemokraten das akademische Lehramt an Hochschulen verweigert.

Sauber. Sind die nicht schon wieder kurz davor?

VW bezahlt Gefängnis

Filed under: | Mathias | 22. Feb 2008 | 23:47 Uhr

Sprachsparen

Eigentlich eine Sensation.
Da berichtet die BUNTE nicht nur, dass Klaus Volkert in den Knast muss, sondern dass diese Lustreise (wie üblich?) auch noch von VW bezahlt wird.

Schneeschalte

Filed under: | Mathias | 01. Feb 2008 | 10:38 Uhr

sebastian

Wasserkuppe 16:30 und -5 Grad Celsius. Mein Instinkt heute zur Bereitschaft lieber etwas Warmes mitzunehmen, war goldrichtig. Gegen Abend zieht es gewaltig an. Auf minus 10 Grad – vor allem der eisige Wind wird die Hand am Objektivknauf der Handkamera fertig machen. Ich hätte mal lieber noch an Handschuhe denken sollen.

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