Kylaloo

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SWR

Filed under: | Mathias | 08. Jun 2008 | 21:10 Uhr

SWR
Sie wissen, was ARD bedeutet? – Ja? – Auftanken, Ruhen, Durchatmen etwa?
Als kleines Kind konnte ich “Hessisch” nicht richtig aussprechen und darum hiess mein Heimatsender konsequenterweise “Hässlicher Rundfunk”.

Auch der Wechsel des Südwestfunks zum Südwestrundfunks ist mir nicht gerade leicht gefallen. Wer gerne, so wie ich, SWF3 hörte, weiss was ich meine und eigentlich ignoriere ich das noch bis heute.

Aber seit eben, als ich auf dem heiligen Bonifatiusfest in Fulda an diesem Schild vorbeigekommen bin, geht es mir besser.

Dings vom Hessentag

Filed under: | Mathias | 05. Jun 2008 | 22:26 Uhr

Klodeckel
Wer dieser Tage auf die Toilette der Feuerwehr in Homberg/Efze muss, wird sich fragen, was dieses Ding da am Klodeckel sein soll. Im ersten Augenblick dachte ich an so eine Art Zigarrenhalter, konnte mir aber nicht erklären, warum das dann nicht schon angeschmolzen ist. Dann dachte ich, dass es eine Belüftung sein muss, aber man konnte daran drehen, wie man wollte – Auf der Oberseite gingen nirgends Lüftungslöcher auf.

Schließlich merkte ich, dass man das Ding aufklappen kann und dann dämmerte es. Früher packte man da die Klosteine hinein. Das bestätigte mir dann auch Helena, die Putzfrau, die das Feuerwehrklo schon seit 12 Jahren sauber macht.

Irgendwie kein Wunder, dass sich das nicht durchgesetzt hat: Muss eine hübsche Sauerei gewesen sein, wenn da einer dagegenpinkelt.

Essen in Kochel

Filed under: | Mathias | 26. Mai 2008 | 13:11 Uhr

Deobayer
Ich war gerade mal seit langer Zeit wieder zum Drehen in Bayern. Und immer, wenn es mich dorthin verschlägt, will ich mindestens einmal auch zünftig essen gehen.

Diesmal in Kochel am See
Doch wer glaubt, dass das Speisen in Kochel einfach wäre, irrt. Montags ist bei der einen Hälfte der Restaurants grundsätzlich Ruhetag. Da wir noch Vorsaison haben, gilt das bei einigen auch am Dienstag. Die, die Montags offen haben, sind am Mittwoch geschlossen und beim einzigen Italiener muss man reservieren, denn dort sitzen sie dann alle, die ernsthaft etwas zu essen bekommen wollen.

Der Mexikaner ist ja soweit ganz lecker, ist aber leider ein Raucherimbiss und zünftig bayerisch sieht auch anders aus. Bleibt also erst einmal das Landhotel Herzogstand.
Halt – Die machen ab 20 Uhr die warme Küche zu. Bauernbrot hätten wir aber noch.

Meinen krossen Haxn bekam ich schlussendlich beim Gasthof Schmied. Misstrauisch wurde ich nur auf der Herrentoilette. Die Männer scheinen hier in Kochel zu riechen. Zwei Deos standen da als Service neben einer zarten Handcreme auf dem Waschtisch.

So nie.

Filed under: | Mathias | 14. Apr 2008 | 21:26 Uhr

Optiken
Sag mal, hast du da eine Weitwinkeloptik, oder eine Teleoptik? Ja und wenn ja, wie nah kann man denn damit ran? Große Optik. Wechseloptik. Ich habe zwei Optiken.

Mann-oh-mann.

Das Ding da vorne an der Kamera ist ein Objektiv und keine Optik. Die Optik ist eine wissenschaftliche Disziplin irgendwo im Großraum der Physik. Dass das der Werner mit seiner Digiknipse um den Hals an der Trinkhalle nicht so drauf hat, ist mir klar.
Es gibt da aber einen Zeitgenossen, der das besser wissen sollte. Claus Pfeifer heisst er und trägt den formvollendeten Titel “Group Manager Product Management” bei der Firma Sony. Also jemand, der sich von Berufs wegen mit Kameras beschäftigt und darum auch die Fachausdrücke beherrschen sollte.

Mein Lieblingssatz im Interview:

“Die erste große Besonderheit ist, dass es ein Wechseloptik ist.”

Es ist kein Junge – auch kein Mädchen. Die Kamera ist ein Wechseloptik geworden.
Ich glaube er meint, dass die Kamera Wechselobjektive benutzen kann.

Atemlos auf WordPress 2.5

Filed under: | Mathias | 30. Mrz 2008 | 08:44 Uhr

wordpress_2.5

Bei Updates dieser Größenordnug bin ich immer nervös. Ihnen haftet so etwas endgültiges an. So schluckte ich auch diesmal, als mich der Updater irgendwann im Verlauf der ganzen Aktion darauf hinwies, dass er jetzt gedenkt, die Datenbank zu erneuern.

Gut – ich bin ja auf alles vorbereitet. Habe alles, was nicht Niet- und Nagelsicher war, doppelt abgesichert. Diesmal sogar mit ausführlichen Bildschirmfotos von allen Seiten des Administrationsbereichs, damit ich im Falle des Falles nachvollziehen kann, was ich wo eingetragen hatte.

Wie wird das aber sein, wenn wirklich einmal die Katastrophe eintritt? Rund 150 Artikel zu verlieren, täte mir mittlerweile doch schon sehr weh. Die Seite ist ein Stück von mir geworden.

Um mir es richtig zu geben, habe ich diesmal beschlossen, zusätzlich den Zeichensatz von ISO-8859-1 auf UTF-8 zu wandeln. Für einen Normalsterblichen, wie mich, bedeutet das den Gegenwert einer halben Weltumrundung. Bin ich doch schon froh zu wissen, was so ein Zeichensatz ist. Im Klartext bedeutet dieser Wechsel, dass ich das Zeug da in der Datenbank auch anfassen muss.

Mit spitzen Fingern suche ich bei Google nach Hilfeseiten und bleibe bei einem Script hängen, was die Wandlung leicht und unproblematisch bewerkstelligen soll. Ideal für Nichtprogrammierer, wie man sagt. Einfach hochladen und dann ansurfen. Alles weitere ergibt sich dann.

So harmlos kündigen sich meistens Katastrophen an.

Die aufgerufene Seite blieb leer.

Mein ungutes Gefühl steigerte sich, zumal der Autor des betreffenden Scripts ausdrücklich darum bittet, nur einmal das Ding aufzurufen, weil es sonst zu Fehlern führen wird.

Na toll, was tun? 

Weitere Recherchen im Internet verwirrten mich eher, sodass ich irgendwann auf eine verwegene Idee kam, auf die nur ein Laie, wie ich kommen kann.

Der Ansatz: Was wäre, wenn ich die XML Datei, die ich mir vor dem ganzen Durcheinander als Sicherheitskopie von WordPress ausgeben lies, auf UTF-8 umfrisiere und anschließend wieder frech in das Weblog importiere?

Gesagt – getan.
Ich habe also diese XML Datei mit einem einfachen Texteditor geöffnet und den Eintrag auf der ersten Zeile encoding=”iso-8859-1″ durch ein encoding=”utf-8″ ersetzt.

Mehr nicht.

Jetzt habe ich die Datenbank gelöscht und Kylaloo so neu aufgesetzt, als würde ich ein völlig neues Weblog einrichten. Diesmal allerdings Im UTF-8 Format. Nachdem ich alles andere, wie beispielsweise die Permalinks so eingerichtet habe, wie es vorher einmal war, kam jetzt der spannende Augenblick, die “umfrisierte” XML Datei zu importieren.

Unendlich lange gefühlte 30 Sekunden später meldete sich das Weblog und leitete mich durch den Importvorgang. Dann konnte ich zuschauen, wie das Skript einen Beitrag nach dem anderen wieder zum Vorschein brachte. 

Ich bin ganz aufgeregt – Das Ganze scheint funktioniert zu haben.

Ich klopf mal auf Holz.

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