Kylaloo

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Auto auf Auto zu

Filed under: | Mathias | 23. Mai 2009 | 00:20 Uhr

schluessel
Heute beim Einkaufen: Bei strahlender Sonne und bester Laune parken wir den Smart. Unser Ritual dabei: Lilo schließt das Verdeck und die Türen, ich hole in der Zwischenzeit den Einkaufswagen.

Doch diesmal läuft alles anders. Lilo schließt ab und eine Sekunde später öffnet sich die Türe wieder. Sie probiert es erneut. Sie drückt auf den Schließknopf des Schlüssels und schwupps ist der Wagen wieder offen. Was ist das denn? Die Elektronik spinnt wohl! Verwundert wechselt sie die Seite. Tür zu – und – klack – ist sie wieder offen.

Das geht noch etwa vier mal so, bis die gute Laune zu schwinden beginnt. Jetzt versucht sie es an der Kofferraumklappe. Wieder das gleiche Ergebnis. Entnervt ruft sie mich. Da ich aber nicht gleich antworte, wendet sie den Blick vom Auto ab und sucht nach mir.

Ich stehe neben dem Einkaufswagen, habe den Zweitschlüssel in der Hand und grinse.

Wenn Focus dringt und singt

Filed under: | Mathias | 04. Mrz 2009 | 03:26 Uhr

Obama dringt
Obama wird bedrängt, doch Obama drängt zurück. Erst dachte er daran, die Armee zu drängen, bis zum Focus vorzudringen. Doch das Volk drängte ihn dazu, nicht so aufdringlich zu sein. Dieser Gedanke wiederum, drang in ihn ein und bedrängte ihn, doch eher auf sein Gewissen zu hören.

Also hat er das gelassen.

Und Focus? Der pfeift auf’s Korrekturlesen
und dringt sicher schon bald auf eine neue Rechtschreibung.

Hochzeit bei Amazon

Filed under: | Mathias | 20. Feb 2009 | 02:21 Uhr

hochzeit
Also da stöbere ich halbwegs gelangweilt durch mein Lieblingskaufhaus im Internet und bleibe plötzlich am Hochzeitsbanner hängen. Ich schaue genauer hin, kratze mich am Kopf und will es nicht glauben.

Was macht denn die Frau da auf dem Foto?

BLU Szenepreis

Filed under: | Mathias | 27. Jan 2009 | 08:05 Uhr

Blu

Lilo und ich haben gerade zum zweiten mal für Timm TV gearbeitet. Diesmal wurde der BLU Szenepreis in Frankfurt vergeben und ich muss mit Schrecken feststellen, dass wir kaum eine Insidergröße kennen.

Pikanterweise führt sowas dazu, dass wir völlig Unbekannte auf dem roten Teppich huldvoll mit dem Mikro ansprechen, weil sie irgendwie wichtig aussehen und im Gegenzug ziehen “bekannte Gesichter” beleidigt an uns vorbei. Erbost, weil wir sie ganz offensichtlich ignorieren.

Sowas nennt man dann Zickenalarm.

Also, das sieht ja fast so aus, als sollte man sich mal in die Szene etwas einarbeiten. Vokabeln lernen zum Beispiel. So verstand ich Thomas Hackenbergs Bemerkung, dass Alfred Biolek lange im Schrank stand, so richtig erst beim zweiten Anlauf.

Ziemlich wuschig war dann auch die Veranstaltung. Viel Partylaune bei den Anwesenden, allen voran Katy Karrenbauer, die zugunsten der Stimmung am liebsten den VIP Bereich auflösen wollte und Ross Anthony, der sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen konnte, endlich herauszufinden, was eine Drag Queen unten drunter anhat und wie oft sie sich die Beine rasiert.

Wie gesagt – da gibt es noch eine Menge zu lernen – in der Szene.

Mac Schnarchfest

Filed under: | Mathias | 06. Jan 2009 | 20:18 Uhr

Appleschnarch

Ich weiß, warum Steve Jobs diesmal lieber krank war, als uns den magischen Zampano auf der Bühne der Macworld Expo Keynote in San Francisco zu machen.

Sie hatten schlicht nichts neues zu vermelden.

Kein Riesen iPod, kein 17er MacBook pro mit 4 Herzen, oder ein Mac-Netbook, das den Markt iPod-mässig aufmischt. Ja nicht einmal ein aufgemotzter MacMini war dabei. Nichts ausser langweiligen Produkt Updates, die man sowieso im Rahmen einer Produktpflege erwarten darf.

Soll das etwa eine tolle Nachricht sein, dass man bei iTunes die 99ct Grenze geschmissen hat? Ich weiß doch jetzt schon, dass die Titel, die mich interessieren, niemals zu den günstigeren zählen werden, sondern stets zu den guten neuen, den teureren 1.29 Euro.

Nee Phil, ich kaufe vorerst mal nichts.
Eine “Bahnbrechende Batterietechnologie”, die “bis zu” 8 Stunden halten soll, lockt mich leider nicht hinter meinem iMac hervor. Warten wir überhaupt erst mal ab, was von dem fantastischen Versprechen mit den 8 Stunden in der Realität übrig bleiben wird. Und nur darum.

Dann kam noch die Ankündigung iWork online laufen lassen zu wollen. Ihr seid ja vielleicht mutig. Seit dem sagenhaften MobileMe, weiß ich doch erst, dass man besser warten sollte. Gekauft habe ich eine grottenlahme und für mich überflüssige Familienlizenz, die ich überhaupt nur darum weiterführe, weil ich ein unverbesserlicher Apple Jünger bin.

Steve hat recht: Da kann man doch nur krank werden.

Bemerkenswert, diese letzte Keynote.
Alles andere als ruhmeshaft, alles andere, als innovativ.
Sie haben einfach saft- und kraftlos Dinge abgespult, die da gerade auf dem Schreibtisch der Konstrukteure herum lagen.

Aber eines ist für mich jetzt klar:
Soeben hat die Post-Jobs Ära begonnen.

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