
Ich weiß, warum Steve Jobs diesmal lieber krank war, als uns den magischen Zampano auf der Bühne der Macworld Expo Keynote in San Francisco zu machen.
Sie hatten schlicht nichts neues zu vermelden.
Kein Riesen iPod, kein 17er MacBook pro mit 4 Herzen, oder ein Mac-Netbook, das den Markt iPod-mässig aufmischt. Ja nicht einmal ein aufgemotzter MacMini war dabei. Nichts ausser langweiligen Produkt Updates, die man sowieso im Rahmen einer Produktpflege erwarten darf.
Soll das etwa eine tolle Nachricht sein, dass man bei iTunes die 99ct Grenze geschmissen hat? Ich weiß doch jetzt schon, dass die Titel, die mich interessieren, niemals zu den günstigeren zählen werden, sondern stets zu den guten neuen, den teureren 1.29 Euro.
Nee Phil, ich kaufe vorerst mal nichts.
Eine “Bahnbrechende Batterietechnologie”, die “bis zu” 8 Stunden halten soll, lockt mich leider nicht hinter meinem iMac hervor. Warten wir überhaupt erst mal ab, was von dem fantastischen Versprechen mit den 8 Stunden in der Realität übrig bleiben wird. Und nur darum.
Dann kam noch die Ankündigung iWork online laufen lassen zu wollen. Ihr seid ja vielleicht mutig. Seit dem sagenhaften MobileMe, weiß ich doch erst, dass man besser warten sollte. Gekauft habe ich eine grottenlahme und für mich überflüssige Familienlizenz, die ich überhaupt nur darum weiterführe, weil ich ein unverbesserlicher Apple Jünger bin.
Steve hat recht: Da kann man doch nur krank werden.
Bemerkenswert, diese letzte Keynote.
Alles andere als ruhmeshaft, alles andere, als innovativ.
Sie haben einfach saft- und kraftlos Dinge abgespult, die da gerade auf dem Schreibtisch der Konstrukteure herum lagen.
Aber eines ist für mich jetzt klar:
Soeben hat die Post-Jobs Ära begonnen.