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Podcast Vokabeln

Filed under: | Mathias | 01. Okt 2005 | 03:33 Uhr

Vokabeln

Hier eine Mini Übersicht der wichtigsten Vokabeln, die einem in der Podcastszene begegnen werden. Sie ist alles andere, als ausführlich, hilft aber dem blutigen Anfänger, sich ein wenig leichter in die Materie einzuarbeiten.
Sollte ich eine verdammt wichtige Vokabel vegessen haben, wäre ich Euch dankbar, wenn man mir eine kleine “Ich-hab-da-noch-einen” Mail schickt.

Adam Curry
Adam Curry ist eine der Kultfiguren in der Podcastszene. Der sogenannte Godfather des Podcastings hat – so wie es aussieht – das podcasten erfunden, zumindest aber die Wortschöpfung “Podcasting” in die Welt gesetzt. Er führt das wohl bekannteste Podcast, das unter der Adresse www.curry.com zu finden ist.

Audacity
Software zum Aufnehmen und Bearbeiten von Ton. Audacity ist Open Source, also frei für den nichtkomerziellen Gebrauch. Und gut ist sie obendrein.

Feed
Einen Feed erhält man, salopp gesagt, indem man aus einer Webseite, den kompletten Inhalt herauslöst und in ein neues leeres Dokument einträgt. Oder anders: Indem man alle gestalterischen Elemente entfernt. Die nackte Information, sozusagen. Das muß man gottseidank nicht selber alles herausfriemeln, die meisten Weblogs machen das vollautomatisch. Diese Datei ist vor allem für die Leser interessant, die viele Weblogs auf einmal lesen und nicht umständlich jede einzelne Seite im Netz besuchen wollen. Hierfür kopieren sie die Internetadresse dieser Datei und tragen sie in iheren Feedreader ein. Dort sind alle abonnierten Feeds übersichtlich aufgelistet und können bequem abgerufen werden. Bei den Audio Weblogs, den sogenannten Podcasts, benutzt man auch gerne Podcatcher, die nichts anderes sind, als modifizierte Feedreader.

Dummerweise gibt es eine Menge exotisch klingende Namen für ein und dasselbe Ding. Neben “Feed” ist der Ausdruck “RSS” sehr prominent, manchmal aber auch “Abonnement”, oder “xml-Datei”.

Feedreader
Das ist die Software mit der man Feeds abonnieren und lesen kann. Eine spezielle Variante ist der Podcatcher, bei dem auch Audiodateien gleich mitgeliefert werden.

Bekannte Feedreader: FeedReader, FeedDemon
Bekannte Podcatcher: Ipodder (Erklärbär), iTunes.

Phantomspeisung
Gangster, von den es nur Zeichnungen zu haben gibt, können eine sogenannte Phantomcard beantragen, die sie dann berechtigt, in speziellen Restaurants (Kaschemmen) eine Phantomspeisung zu erhalten.

Es gibt aber auch Kondensatormikrofone, die im Gegensatz zu dynamischen Mikrofonen, eine elektrische Spannung zum funktionieren brauchen. Manche Mikrofone haben dazu eine eingebaute Batterie, andere müssen extern zB. über dem Mischer versorgt werden. Diese Stromversorgung, die häufig über das Mikrofonkabel erfolgt, nennt man auch Phantomspeisung.

Podcatcher
siehe Feedreader.

Podcast, podcasten
Die gute Nachricht zuerst: Man braucht keinen iPod dazu, auch wenn der AppleMP3 Player ein Teil des Namens ist. Die schlechte Nachricht: Ein Podcast herzustellen dauert seine Zeit, ist manchmal friemelig und macht Arbeit. Ich hoffe es haut mich keiner, wenn ich behaupte, dass ein Podcast ein Weblog zum hören ist. (jaja – ist ja schon klar. Man kann in ein Podcast oft auch was hineinschreiben!)

Popschutz, Plopschutz
Jeder, der schon öfters in Mikrofone gesprochen hat, kennt das. Manche Laute erzeugen ein unangenehmes Nebengeräusch. Das liegt daran, dass wir bei diesen Lauten Luft aus dem Mund herauspresen, die dann wie eine Keule auf das Mikrofon trifft und so das Geräusch erzeugt. Um diesen Laut dennoch machen zu können, klemmt man eine Art feinmaschiges Netz zwischen Mund und Mikro.

Soundseeing
Die einen sitzen zuhause am Tisch, wenn sie ihre Sendung machen, andere schnappen sich das Mikro und gehen damit vor die Tür. Das ausführliche Interview mit dem örtlichen Bach, den Blumen, Bienen und Amseln drumherum, nennt man Soundseeing. Das Interview mit dem Bürgermeister hingegen nennt man aber nur Interview, weil der erstens nicht so hübsch plätschern kann und zweitens immer dazwischenquatschen muß.

Weitere Artikel und Links zu unserem Einstieg ins Podcasten:

Suppe danach

Filed under: | Mathias | 30. Sep 2005 | 00:55 Uhr

Der Tag nach der Wahl.
Kartoffelsuppe mit Würstchen im Bistro.
Eine künstlerische Annäherung an Jodis Suppe, erzählt in drei Bildern.

Jodisuppe1

Jodisuppe2

Jodisuppe3

Der Wählerauftrag

Filed under: | Mathias | 25. Sep 2005 | 05:41 Uhr

Deowechsel
Wählerauftrag – Wählerauftrag. Ich kann den Blödsinn nicht mehr hören.
Jeder glaubt jetzt nach der Wahl, ein Recht auf seinen persönlichen Auftrag zu haben.

Guildo hat den Wählerauftrag, betonköpfig seine Ablehnung zu zementieren.

Joschka muß den Auftrag erfüllen, eine kleine dekadente schöpferische Schweigephase in der letzten Reihe abzuhängen, um sich in Ruhe seiner beiden Diäten zu widmen.

Eddi kommt, oder geht, oder kommt nur unter verwegenen Bedingungen, die niemand kennt. Ich bin mir sicher, er hat da irgendwo eine kleingedruckte Klausel in seinem persönlichen Wählerauftrag stehen, die ihm diesen Ringeltanz erlaubt, wenn er in Bayern weniger, als 50% holt. Die berüchtigte Stoiber’sche Wechselklausel.

Ach, und da wären ja auch noch Angie und Gerd, die eines, der miesesten Ergebnisse in der Geschichte ihrer Parteien eingefahren haben und trotzdem vor Kraft kaum laufen können. Das liegt wahrscheinlich daran, dass beide vor der Wahl schon verbindlich festlegen konnten, dass sie automatisch einen Kanzlerauftrag erhalten, sollte überhaupt jemand wählen gehen.

Gut – Dann sage ich es mal frei heraus. Schließlich bin ich der Wähler, von denen sie alle reden. Ich verbitte mir diese Aussagen bezüglich meines Wählerauftrags.

Der Tunnel ins Glück

Filed under: | Mathias | 23. Sep 2005 | 22:21 Uhr

Ordner

Heute ging für mich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Ich durfte endlich durch den Spielertunnel auf das Spielfeld eines Fußballvereins laufen. Ich weiß, ich weiß – eine ziemlich alberne Sache, aber als Kind beißen sich manchmal Bilder im Kopf fest, die man sich irgendwann im Leben erfüllen will. Ich kenne genügend Kollegen, die ihr letztes Hemd für eine Fahrt in einem Formel 1 – Wagen auf dem Nürnburgring geben würden, oder solange bei der Lufthansa bitten und betteln, bis sie mal einen Jumbo im Simulator fliegen und landen dürfen.

So gesehen ist dieser Gang auf das Feld der Offenbacher Kickers zwar verhältnismäßig unspektakulär, dafür aber überraschend. Ohne Sabine, unsere Aufnahmeleitervolontärin, wäre ich kurz vorm Ziel an diesen drei Herren gnadenlos kleben geblieben.
Sie ließen mich nur mit dem Versprechen durch, dass ich herausfinde, ob sie ein geiles Arschgeweih habe.

Willkommen im Offenbacher Stadion.

Der Cyrano vom Dornbusch

Filed under: | Mathias | 21. Sep 2005 | 04:22 Uhr

andreas

Kennen sie Andreas schon? Das ist einer, der wenigen Musketiere in der Ü-Wagen Flotte. Um zu diesem erlauchten Kreis zu gehören, bedarf es nämlich auch eines ganz besonderen Typs. Fleissig, ordentlich und pünktlich zu sein, reicht da bei weitem nicht aus. Man braucht schon dieses vielzitierte Herz eines Löwen und die Geschicklichkeit eines Seeotters, um sich in dieser rauhen Gemeinschaft behaupten zu können.

Seeotter?

Sagen sie mir jetzt bloß nicht, dass sie nicht wissen, wie geschickt ein Seeotter ist! Er schwimmt auf dem Rücken, legt sich eine leckere Muschel auf den Bauch und öffnet sie, indem er einen Stein in die Pfoten nimmt und kräftig damit auf die Mupfel haut. Das macht er jetzt solange, bis die sich öffnet und gefressen werden kann.

Unsere Gladiatoren der Technik sind so geschickt, die können auf dem Rücken schwimmen und mit einem billigen Feuerzeug eine Flasche Bier, die auf dem Bauch liegt, öffnen. Die Besten unter ihnen, können dabei sogar eine Lucky rauchen, ohne ein Auge zukneifen zu müssen.

Sehen Sie jetzt die Ähnlichkeit zum Seeotter?

Andreas hat mir gerade geschrieben, aber dummerweise nicht verraten, was er genau hat. Jedenfalls liegt er derzeit krank zuhause im Bett herum und langweilt sich entsetzlich. Wahrscheinlich liegt er Seeotterartig auf dem Rücken und hat eine Illustrierte und ein Päckchen Tempos für den Schnupfen auf dem Bauch. Dazu keine Kippe, sondern ein Fieberthermometer im Mundwinkel. Die Krümel vom letzten Zwieback auf denen er liegt, machen ihm auch zu schaffen.

In seiner Flaschenpost bittet mich Robinson, die Kollegen zu grüßen. – Mach ich Andi!
Ich wünsche Dir eine gute Besserung und mit mir sicher auch die Kollegen!

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