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	<title>Kylaloo &#187; Lil &amp; Mat</title>
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	<description>Was ein Kameramann so sieht</description>
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		<title>Auto auf Auto zu</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 23:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beim Einkaufen: Bei strahlender Sonne und bester Laune parken wir den Smart. Unser Ritual dabei: Lilo schlie&#223;t das Verdeck und die T&#252;ren, ich hole in der Zwischenzeit den Einkaufswagen. Doch diesmal l&#228;uft alles anders. Lilo schlie&#223;t ab und eine Sekunde sp&#228;ter &#246;ffnet sich die T&#252;re wieder. Sie probiert es erneut. Sie dr&#252;ckt auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2009/05_mai/schluessel.jpg" border="0" alt="schluessel" /><br />
Heute beim Einkaufen: Bei strahlender Sonne und bester Laune parken wir den Smart. Unser Ritual dabei: Lilo schlie&szlig;t das Verdeck und die T&uuml;ren, ich hole in der Zwischenzeit den Einkaufswagen. </p>
<p>Doch diesmal l&auml;uft alles anders. Lilo schlie&szlig;t ab und eine Sekunde sp&auml;ter &ouml;ffnet sich die T&uuml;re wieder. Sie probiert es erneut. Sie dr&uuml;ckt auf den Schlie&szlig;knopf des Schl&uuml;ssels und schwupps ist der Wagen wieder offen. Was ist das denn? Die Elektronik spinnt wohl! Verwundert wechselt sie die Seite. T&uuml;r zu &#8211; und &#8211; klack &#8211;  ist sie wieder offen. </p>
<p>Das geht noch etwa vier mal so, bis die gute Laune zu schwinden beginnt. Jetzt versucht sie es an der Kofferraumklappe. Wieder das gleiche Ergebnis.  Entnervt ruft sie mich. Da ich aber nicht gleich antworte, wendet sie den Blick vom Auto ab und sucht nach mir.</p>
<p>Ich stehe neben dem Einkaufswagen, habe den Zweitschl&uuml;ssel in der Hand und grinse.</p>
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		<title>Frank macht einen Bruch</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 22:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>
		<category><![CDATA[Ertappt]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenzbestien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist noch gar nicht so lange her, als Lilo und ich in einer alten Fabrik in Offenbach lebten. Ein herrliches Loft mit satten 350 m2 Platz. Die gr&#246;&#223;ten Nachteile waren allerdings die Heizkosten und dass wir uns alles selber herrichten mussten. Zum Beispiel wurde in 150 m2 schwarzen Molton investiert, damit wir auch alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2008/12_dezember/frank.jpg" border="0" alt="frankflucht" /></p>
<p>Es ist noch gar nicht so lange her, als  Lilo und ich in einer alten Fabrik in Offenbach lebten. Ein herrliches Loft mit satten 350 m<sup>2</sup> Platz. Die gr&ouml;&szlig;ten Nachteile waren allerdings die Heizkosten und dass wir uns alles selber herrichten mussten. Zum Beispiel wurde in 150 m<sup>2</sup> schwarzen Molton investiert, damit wir auch alle Fenster unseres Fotostudios abdunkeln konnten.</p>
<p>Ein romantischer Platz.</p>
<p>Vor allem Nachts, wenn aus allen Ecken der Fabrik so komische Ger&auml;usche zu uns durchdrangen und wir st&auml;ndig das Gef&uuml;hl hatten, das da doch eben etwas &uuml;ber den Hof gehuscht ist.</p>
<p>Es war Silvester, so wie heute.</p>
<p>Wir machen uns f&uuml;r eine Party bereit, als es unter uns laut metallisch krachte. Ich suche instinktiv zur Verteidigung meines Weibchens eine Eisenstange oder &auml;hnliches. Das dauerte nat&uuml;rlich etwas, denn so eine Eisenstange liegt selbst in Industrieregalen immer eher irgendwo hinter einem Haufen Unrat, den ich jetzt m&ouml;glichst lautlos zur Seite r&auml;umen will.</p>
<p>Bei Einbrechern muss man h&ouml;llisch aufpassen, denke ich noch und mein Adrenalinspiegel pocht an meinen Schl&auml;fen. Jetzt gilt es strategisch zu denken um sein Hab und Gut optimal vor B&ouml;sewichten zu verteidigen. Bruce Willis begleitet mich in den folgenden Minuten geistig auf meiner Mission.</p>
<p>Und Lilo?</p>
<p>Sie sprang wutentbrannt die Treppe ein Stockwerk hinunter, stemmte ihre F&auml;uste in die H&uuml;fte und schrie den Einbrecher durch die geschlossene T&uuml;re an. Was er da t&auml;te und &uuml;berhaupt, wie er eigentlich heisst? V&ouml;llig verdattert entschuldigte der sich, nannte seinen Namen Frank und rannte, nachdem er die Situation realisiert hatte, r&uuml;ckw&auml;rts durch das ganze Stockwerk hindurch zur Hinterseite des Geb&auml;udes, um dort aus dem Fenster zu verschwinden, in das er vor einer Stunde eingestiegen war.</p>
<p>Ich habe in der Zwischenzeit oben in unserem Loft endlich eine passende Stange gefunden und war nun bereit Lilo so zu verteidigen, wie es sich f&uuml;r einen echten mutigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MacGyver">Kerl</a> geh&ouml;rt.</p>
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		<title>Neulich im Parkhaus</title>
		<link>http://www.journal.kylaloo.net/2005-09/neulich-im-parkhaus</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2005 09:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sp&#228;t? Halb vier schon? Lilo und ich rennen an der B&#246;rse vorbei ins Parkhaus. Wir m&#252;sen jetzt aber ganz schnell in den Sender, die Proben beginnen in einer halben Stunde. W&#228;hrend sie nach dem Schl&#252;ssel kramt und den Aufzug holt, bezahle ich am Automaten. Der Aufzug kommt aber nicht. Besser: nicht schnell genug. &#8220;Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2005/september/parkhaus.jpg" border="0" alt="parkhaus" /></p>
<p>Wie sp&auml;t? Halb vier schon?<br />
Lilo und ich rennen an der B&ouml;rse vorbei ins Parkhaus. Wir m&uuml;sen jetzt aber ganz schnell in den Sender, die Proben beginnen in einer halben Stunde. W&auml;hrend sie nach dem Schl&uuml;ssel kramt und den Aufzug holt, bezahle ich am Automaten.</p>
<p>Der Aufzug kommt aber nicht. Besser: nicht schnell genug.</p>
<p>&#8220;Der Wagen steht im zweiten Stock. Lass uns das St&uuml;ck laufen.&#8221;<br />
Ich hasse Treppenlaufen in Parkh&auml;usern. Die stinken immer so nach Urin.<br />
M&uuml;rrisch willige ich also ein.</p>
<p>Dort angekommen, traben wir bis zum Ende der Halle.<br />
&#8220;Komisch&#8221;,  murmelt sie, &#8220;Mir war so, als h&auml;tte ich eine gro&szlig;e Zwei gesehen, als ich ihn abgestellt habe.&#8221; &#8220;Dir war so?&#8221; Ungl&auml;ubig glotze ich zur&uuml;ck zum Treppenhaus.  &#8220;Vielleicht war es ja doch der dritte&#8221;,  l&auml;chelt sie, wie Garfield.</p>
<p>&#8220;Wieviel Stockwerke hat das Parkhaus denn?&#8221;, frage ich, w&auml;hrend wir uns mit tausend T&uuml;ten &uuml;ber die Schr&auml;ge in die dritte Etage schieben.</p>
<p>&#8220;Ich wei&szlig; nicht, aber das Auto steht bestimmt nicht h&ouml;her, als im dritten.&#8221;<br />
&#8220;Bist Du dir sicher?&#8221; Ich stelle eine H&amp;M Tasche ab und kratze mich am Kinn.<br />
&#8220;Wenn nicht, dann nehmen wir uns jetzt den d&auml;mlichen Aufzug und k&auml;mpfen uns vom Dach aus hinunter.&#8221; &#8220;Doch, doch &#8211; Der ist ganz sicher hier. &#8221; Lilo l&auml;uft entschlossen durch die Halle..</p>
<p>Im Dritten Stock fanden wir alles, nur nicht unser Auto.</p>
<p>Ich hole also den Aufzug und etwas angefressen frage ich, welches der sechs Stockwerke ich nun dr&uuml;cken soll.<br />
&#8220;Also auf dem Dachgescho&szlig; steht er auf keinen Fall &#8211; das w&uuml;sste ich.&#8221;<br />
&#8220;Dann bleiben uns also noch f&uuml;nf Stockwerke in den knapp 10 Minuten, die wir ohne Nachzahlung noch haben.</p>
<p>Im vierten Stock fand sie dann endlich den Wagen und dr&uuml;ckte erleichtert den Entriegelungsknopf auf dem Schl&uuml;ssel.  Der Wagen reagiert aber nicht.<br />
&#8220;Nee, das kann ich jetzt aber nicht gebrauchen. &#8211;  Mistding!&#8221; Lilo dr&uuml;ckt noch ein paarmal.</p>
<p>Erschrocken stelle ich fest, dass an diesen modernen Autos keine Schl&ouml;sser mehr in den T&uuml;ren sind.  Auf der Suche nach einer L&ouml;sung umrunde ich das Auto und finde nur heraus, dass wir ein anderes Kennzeichen haben.</p>
<p>Als ich 20 Minuten sp&auml;ter schwei&szlig;gebadet aus dem Taxi h&uuml;pfe, fragt mich unser Aufnahmeleiter Georg irritiert, ob ich denn seine SMS nicht bekommen habe. Die Proben sind um zwei Stunden nach hinten verschoben worden, weil sich der Flieger mit dem Moderator versp&auml;tet hat.</p>
<p>Lilo hat in der Zwischenzeit das Auto am anderen Hallenende im Zweiten Stock gefunden, eine Kleinigkeit nachbezahlt und ist dann erst einmal zum beruhigen der Nerven in ihr Lieblingscafé gefahren. Sie hat Gl&uuml;ck. Samstags mu&szlig; sie nicht arbeiten, da trifft sie sich mit ihrer Freundin Nathalie.</p>
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		<title>Schokobanane</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2004 01:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute drang mal wieder ein kreischendes Lachen aus dem Kylaloo K&#252;chenlabor zu mir her&#252;ber. Der Grund war schnell ausgemacht &#8211; Lilos neueste Kreation, die Schokobanane. Ihr Ziel war es, ein Dessert zuzubereiten, das lecker schmeckt, aber (fast) nicht dick macht. Dazu nahm sie die bitterste Bitterschokoladenkuvert&#252;re, die sie weit und breit finden konnte und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img border="0" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" alt="schokobanane" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2004/dezember/banane.jpg" /></p>
<p>Heute drang mal wieder ein kreischendes Lachen aus dem Kylaloo K&uuml;chenlabor zu mir her&uuml;ber.  Der Grund war schnell ausgemacht &#8211; Lilos neueste Kreation, die Schokobanane. Ihr Ziel war es, ein Dessert zuzubereiten, das lecker schmeckt, aber (fast) <del>nicht</del> dick macht. Dazu nahm sie die bitterste Bitterschokoladenkuvert&uuml;re, die sie weit und breit finden konnte und eine einfache nackte Haushaltsbanane. Das Ergebnis schmeckte wunderbar, auch wenn es fatal nach etwas anderem aussah.</p>
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		<title>Zwetschekuche</title>
		<link>http://www.journal.kylaloo.net/2004-10/zwetschekuche</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2004 20:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>

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		<description><![CDATA[Lilos erster Pflaumenkuchen erinnert stark an die Pfannenpizza beim Pizzahut. Der Teig ist (versehentlich) etwa 5cm dick geworden und das Pflaumen-Arrangement sieht aus, wie Salamischeiben. Ihr lachender Kommentar: &#8220;Du wei&#223;t, dass ich das nicht war, sondern das bl&#246;de Rezept, ja?&#8221; Klar wei&#223; ich das.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img border="0" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" alt="zwetschekuche" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2004/oktober/zwetschekuche.jpg" /><br />
Lilos erster Pflaumenkuchen erinnert stark an die <a href="http://www.pizzahut.de/de/produkte/pizzas.html">Pfannenpizza</a> beim Pizzahut. Der Teig ist (versehentlich)  etwa 5cm dick geworden und das Pflaumen-Arrangement sieht aus, wie Salamischeiben. Ihr lachender Kommentar: &#8220;Du wei&szlig;t, dass ich das nicht war, sondern das bl&ouml;de Rezept, ja?&#8221; Klar wei&szlig; ich das.</p>
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		<title>Mein abendlicher Kakao.</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2004 01:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lil & Mat]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine meiner liebsten Traditionen: Bevor sie ins Bett geht, macht Lilo uns einen Kakao. Traditionell ist sie aber auch daf&#252;r bekannt, st&#228;ndig etwas neues auszuprobieren. Heute ist es mal wieder soweit. Strahlend reicht sie mir den dampfenden Becher: Hier, versuch mal &#8211; der ist etwas ganz besonderes! Farblich ist er mir schon zu d&#252;nn. Mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://www.journal.kylaloo.net/wp-content/2004/august/kakaoo.jpg" border="0" alt="Tasse" /></p>
<p>Eine meiner liebsten Traditionen: Bevor sie ins Bett geht, macht Lilo uns einen Kakao. Traditionell ist sie aber auch daf&uuml;r bekannt, st&auml;ndig etwas neues auszuprobieren.</p>
<p>Heute ist es mal wieder soweit. Strahlend reicht sie mir den dampfenden Becher: Hier, versuch mal &#8211; der ist etwas ganz besonderes!</p>
<p>Farblich ist er mir schon zu d&uuml;nn. Mein Kakao mu&szlig; nicht nur tiefbraun sein, sondern auch fast so z&auml;h, wie geschmolzene Schokolade. Auch roch dieser hier &uuml;berfl&uuml;ssigerweise nach Zimt und das passt in meine Geruchswelt bestenfalls zur Weihnachtszeit. Z&ouml;gernd nahm ich also einen ersten Schluck. <strong>Nelke!</strong> Wenn es einen Geschmack gibt, den ich im Kakao nicht ertrage,  ist das Nelke.</p>
<p>Ich l&auml;chle Lilo tapfer an und frage, ob sie vielleicht noch etwas von dem altmodischen Kakao h&auml;tte. Nat&uuml;rlich wei&szlig; sie, was ich damit meine. Gleichzeitig ist sie aber auch davon &uuml;berzeugt, dass ich in solchen Dingen etwas altbacken bin und zur Modernisierung liebevoll gezwungen werden mu&szlig;. K&auml;mpferisch l&auml;chelt sie also zur&uuml;ck. Vielleicht habe ich ihn nur zu d&uuml;nn gemacht. Sie rieb sich nachdenklich das Kinn.</p>
<p>Mein Einwand mit der Nelke kam zu sp&auml;t, sie war schon wieder zur&uuml;ck in der K&uuml;che einen neuen ansetzen. Ich ahne, wie intensiv der Nelkengeschmack gleich sein wird und folge ihr. Zeig mir doch mal die Packung&#8221;, versuche ich mich diplomatisch ins Geschehen einzumischen. Ist schon weg, ich habe ihn in den blauen Spender dahinten umgef&uuml;llt.</p>
<p>Typisch. Sie ert&auml;gt es nicht, wenn lose Produkte Luft kriegen und Packungen, die nicht luftdicht schlie&szlig;en sind ihr ein Greul. Selbst Salzstreuer haben bei uns einen Deckel. Gibst Du ihn mir mal? Sie deutet auf eine Ansammlung von luftdicht schlie&szlig;enden Spendern rechts neben mir im Regal. Welchen? Na, den blauen! Da stehen zwei ja, &auml;hmm, den linken, nee, den rechten Ich gebe ihr also den rechten. Und w&auml;hrend Lilo nun das Pulver in die heisse Milch r&uuml;hrt, spiele ich mit dem linken Spender. Wieso klebt sie blo&szlig; die Schildchen immer auf den Boden der Spender? Aus &auml;sthetischen Gr&uuml;nden? Weil man sie so sauberer halten kann? Ich drehe den Spender in meiner Hand um.</p>
<p>Kakaopulver/neu steht da. Ich mu&szlig; grinsen. Hmm, das duftet aber!&#8221;, lobe ich sie scheinheilig, gehe zu ihr und drehe den Spender um, den sie gerade benutzt hat.<br />
Indisches Zahnpulver.</p>
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