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Kuckuck

Filed under: | Mathias | 21. Mai 2006 | 22:03 Uhr

wordpressus

Moinmoin.

Eine menge Updates habe ich zu vermelden:
Da wäre einmal das Berufliche. Hier sollte man eher schon von einem Upgrade sprechen, vielleicht sogar von einem Versionssprung, denn neben dem Kameramann, der ich immer schon war, bin ich nun auch VJ.

Nein – nicht Video Jockey, sondern Video-Journalist.

Das sind die, die für das Fernsehen mit diesen kleinen Dampfbügeleisengroßen Kameras durch die Landschaft hetzen und ihre Beiträge komplett selber herstellen. Sie recherchieren, beleuchten, mikrofonieren, drehen, schneiden, texten und sprechen von ganz alleine.

Und ob man es glaubt, oder nicht: Der Einstieg in den journalistischen Bereich hat meine gesamte Zeit gefressen. Früher dachte ich ja immer, Reporter können nur einen Bleistift halten und schlau gucken.

Nu weiß ich’s besser.

Parallel dazu mußte ich der Brötchen wegen, ganz normal als Kameramann arbeiten. Ich bin doch nicht so verrückt und schmeiß diesen Beruf, ohne zu wissen was das Neue bringt, einfach so über Bord. Und so dachte ich mir: “lieber eine Doppelbelastung, als gar keine”. Auf alle Fälle kamen auf diese Weise etliche Nächte zustande, die keine waren, weil ich nämlich am Laptop schneiden, oder was noch schlimmer war – texten musste.

Demnächst (so in etwa 3 Wochen) beruhigt sich alles wieder etwas,
sodaß ich hier nicht nur zum Spam ausmisten vorbeischaue kann, sondern auch zu unterhaltsameren Dingen.

Bis dahin kann man mich tagsüber auf dem Hessentag in Hessisch Lichtenau im HR-Treff an der Kamera treffen und in den Pausen bestimmt zu einem Schwätzchen überreden. Abends bis nachts schreibe ich dann noch ein bisschen in einem unserer Produktionscontainer.

PS.
Das gestalterische Update dieser Seite ist nur temporär.
Mein bisheriges Layout versagte leider dem Update auf WordPress-2 die Gefolgschaft, sodass ich mir vorrübergehend etwas einfallen lassen mußte.

Studioschild

Filed under: | Mathias | 10. Nov 2005 | 18:59 Uhr

Studioschild

Die einen wissen, dass der Sinn des Lebens ziemlich genau 42 lautet. Die anderen weinen, weil Heino gerade mit dem Touren aufhört. Und es gibt da eine Schnittmenge, die Schilder beschriftet, zu der ich aber nicht gehöre.

Gott behüte.

countdown

Filed under: | Mathias | 07. Nov 2005 | 21:42 Uhr

Zabert Sandmann

Mike ist ein starker Mann. Einer von der Sorte, die nie etwas umhaut. Der selbst dann noch seine Fahrt ruhig zuende fährt, wenn sie ihm das rote Kabel längst abgerissen haben. Und genau dieser Vollblutkameramann, der nachts in dunkeln Tunnels zum Spaß noch das Scharfziehen üben könnte, fängt gerade das Nägelkauen an.

Es stellt sich wieder einmal die alte Frage:

Müssen einem werdende Väter wirklich Leid tun?

Tongöttin

Filed under: | Mathias | 27. Okt 2005 | 00:11 Uhr

microphonia

Sie ist die Schutzheilige der gekapselten Membranen. Sie hilft beim pegeln, ausrichten und Bier überm Pult öffnen. Ohne sie verliert jeder Windschutz seinen Sinn und jede Aufnahme die Brillianz. Diskret werden alle Handmikrofone, Headsets und drahtlose Sender vor jedem Einsatz huldvoll an ihr vorbeigereicht, damit ihr Zauber auf sie übergehen möge.

Liebe Ungläubige, wir reden hier von etwas ganz besonderem.

Wir reden hier von:

Microphonia – Die Schutzheilige der Tonleute.

Schaut mal genauer auf die Mischpulte, wenn ihr mal wieder ein Konzert besucht. Irgendwo dort ist ihr heimlicher Altar. Und lasst euch nicht verunsichern, wenn euch die Tonmeister mit einer geschickten Körpertäuschung den Blick auf das akustische Heiligtum verwehren möchten.

Tipp:

Nehmt einfach eins ihrer Mikrofone und haltet es ganz dicht an einen, der herumstehenden Lautsprecher. Sobald das eklig fiepsende Geräusch erklingt, schrecken die Tonleute auf, rennen wild durcheinander und geben den Blick auf Microphonia frei.

Die 1000 Euro Zigarette

Filed under: | Mathias | 20. Okt 2005 | 03:05 Uhr

Feuerwehr

Als ich gestern so um 10:55 Uhr mit dem Shuttledienst zur Buchmesse wollte, wurde es kurz vor dem Sender noch laut. Ein kompletter Feuerwehrzug donnerte heulend an mir vorbei.

Fantomas hat wieder einmal heimlich auf dem Klo geraucht und wenn sie ihn erwischen, dann darf er die Party auch mal zahlen. Wie ich höre, kostet der Spaß gute 250 Päckchen Lucky Strike, oder bei 18 Stück pro Schachtel, ganze 4500 Zigaretten.

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