Kylaloo

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Verschiebebahnhof

Abgelegt unter: | Mathias | 24. Aug 2006 | 21:59 Uhr

wasserschlacht

So, nun isses passiert: Blogger meets Blogger.
Gestern habe ich zum ersten Mal beruflich einen Bloggerkollegen portraitiert.
Und es traf den Taxiblogger aus Frankfurt.

Typisch für die Materie war dann auch der bisherige Verlauf zur Veöffentlichung des kleinen Beitrags über Frank. Ich glaub’ Mareike war’s, die vorgestern Kristina den Ausschnitt aus der FAZ mit der Bemekung zuschob, das das doch etwas für die News sei. Kristina las, fand das dann auch so und rief Frank an. Ich wiederum, saß ihr gegenüber und steckte mitten in den Recherchen zu einem Beitrag zum Waldkunstpfad.

Dann fiel bei Kristinas Telefonat das Wort “Blogger”

Klar wollte ich das drehen.

Zwei Tage später traf ich mich dann mit Frank und wir drehten erst eine kleine lustige Runde mit dem Taxi und anschließend ein paar Bilder im/um/am Auto.

Anschließend fachsimpelten wir noch, wie es sich gehört im benachbarten Park bei einem Kaffee und waren uns eigentlich sicher, dass das Ding am Abend im Fernsehen dann zu sehen sein wird.

Wer Newsredaktionen kennt, weiß dass das erst sicher ist, wenn es gesendet wurde.

Fährt nämlich in der Zwischenzeit ein liebeskranker Florist in Wetzlar mit seinem Fiat in den Betonsockel eines Brückenpfeilers, wird der blutende es höchstwahrscheinlich eher in die Sendung schaffen, als ein gutgelaunter Taxipoet aus der Großstadt.

Der ist morgen noch aktuell.

Heute war nun morgen und Frank hatte ziemlich gute Chancen in die Sendung zu kommen.

Echt.

Naja, zumindest bis sich ausgerechnet heute die Offenbacher Polizei einfallen ließ, eine mutige 15-jährige Schülerin mit viel Bimborioum auszuzeichen, die sich das Gesicht und Auto eines bewaffneten Bankräubers merken konnte.

Kuckuck

Abgelegt unter: | Mathias | 21. Mai 2006 | 22:03 Uhr

wordpressus

Moinmoin.

Eine menge Updates habe ich zu vermelden:
Da wäre einmal das Berufliche. Hier sollte man eher schon von einem Upgrade sprechen, vielleicht sogar von einem Versionssprung, denn neben dem Kameramann, der ich immer schon war, bin ich nun auch VJ.

Nein - nicht Video Jockey, sondern Video-Journalist.

Das sind die, die für das Fernsehen mit diesen kleinen Dampfbügeleisengroßen Kameras durch die Landschaft hetzen und ihre Beiträge komplett selber herstellen. Sie recherchieren, beleuchten, mikrofonieren, drehen, schneiden, texten und sprechen von ganz alleine.

Und ob man es glaubt, oder nicht: Der Einstieg in den journalistischen Bereich hat meine gesamte Zeit gefressen. Früher dachte ich ja immer, Reporter können nur einen Bleistift halten und schlau gucken.

Nu weiß ich’s besser.

Parallel dazu mußte ich der Brötchen wegen, ganz normal als Kameramann arbeiten. Ich bin doch nicht so verrückt und schmeiß diesen Beruf, ohne zu wissen was das Neue bringt, einfach so über Bord. Und so dachte ich mir: “lieber eine Doppelbelastung, als gar keine”. Auf alle Fälle kamen auf diese Weise etliche Nächte zustande, die keine waren, weil ich nämlich am Laptop schneiden, oder was noch schlimmer war - texten musste.

Demnächst (so in etwa 3 Wochen) beruhigt sich alles wieder etwas,
sodaß ich hier nicht nur zum Spam ausmisten vorbeischaue kann, sondern auch zu unterhaltsameren Dingen.

Bis dahin kann man mich tagsüber auf dem Hessentag in Hessisch Lichtenau im HR-Treff an der Kamera treffen und in den Pausen bestimmt zu einem Schwätzchen überreden. Abends bis nachts schreibe ich dann noch ein bisschen in einem unserer Produktionscontainer.

PS.
Das gestalterische Update dieser Seite ist nur temporär.
Mein bisheriges Layout versagte leider dem Update auf Wordpress-2 die Gefolgschaft, sodass ich mir vorrübergehend etwas einfallen lassen mußte.

Studioschild

Abgelegt unter: | Mathias | 10. Nov 2005 | 18:59 Uhr

Studioschild

Die einen wissen, dass der Sinn des Lebens ziemlich genau 42 lautet. Die anderen weinen, weil Heino gerade mit dem Touren aufhört. Und es gibt da eine Schnittmenge, die Schilder beschriftet, zu der ich aber nicht gehöre.

Gott behüte.

countdown

Abgelegt unter: | Mathias | 07. Nov 2005 | 21:42 Uhr

Zabert Sandmann

Mike ist ein starker Mann. Einer von der Sorte, die nie etwas umhaut. Der selbst dann noch seine Fahrt ruhig zuende fährt, wenn sie ihm das rote Kabel längst abgerissen haben. Und genau dieser Vollblutkameramann, der nachts in dunkeln Tunnels zum Spaß noch das Scharfziehen üben könnte, fängt gerade das Nägelkauen an.

Es stellt sich wieder einmal die alte Frage:

Müssen einem werdende Väter wirklich Leid tun?

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