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Koblenz, Fussballstadion

Abgelegt unter: | Mathias | 18. Sep 2004 | 20:37 Uhr

wochenschau Atemberaubende Szenen spielten sich im Oberwerther Stadion zu Koblenz ab, als die Lilien unter der Leitung des unvergessenen Bruno Labbadia (”Für mich wird das alles total hochsterilisiert. “) schon in der 5. Minute eine totsichere Chance des Martin Willmann abwehren mussten. In der 42. Minute dann Entsetzen unter den 5.100 Zuschauern, als Darmstadt eine Standardsituation zum glücklichen Führungstreffer auswerten konnte. Doch nach dem Wechsel in der 59. Minute, als der Darmstädter Benjamin Kern mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, wendete sich das Blatt. Voller Leidenschaft berannte die TuS nun das gegnerische Tor und gelangte durch einen Kopfball von Martin Willmann in der 72. Minute hochverdient zum Ausgleich. Die Einwechslung von Christian Knappmann (ausgerechnet ein ehemaliger Offenbacher) zwei Minuten zuvor, gab der Mannschaft den nötigen Schwung, sich gegen die drohende erste Heimniederlage aufzubäumen. Er war es schließlich auch, der in der 89. Minute im Strafraum überlegt zu Almir Delic passte, der das Leder ™ wiederum routiniert zum hochverdienten 2:1 für Koblenz ins lange Eck schob.

Puhh, und wir waren dabei…
Auf dem Bild sehen Sie den begnadeten Udo S. in seinen noch frühen Jahren.

Serviettenmund.

Abgelegt unter: | Mathias | 13. Sep 2004 | 22:08 Uhr

serviettenmund

Nichts ist mehr echt. In meinem Hinterkopf hämmert eine Handymelodie für 12 Cent die Minute. Halt! MTV hat keine Ahnung, wie Lippenstift riecht. Ich sitze neben ihr und entdecke die Wahrheit im Papiertuch. Es gab heute Gulash in der Kantine. Das gehetzte Mittagessen einer Bildmischerin…

Darmwehen.

Abgelegt unter: | Mathias | 11. Sep 2004 | 22:18 Uhr

darmwehen

Wo warst du am 11.September? Ich war in Darmstadt und habe Wehen gesehen. Und zwar hinter dem rechten Tor um genau zu sein. Das Spiel war weder klasse, noch hochkarätig und ich habe mich irgendwo zwischen dem ersten und dem zweiten Tor gefragt, ob ich mir vielleicht eine Wurst holen (lassen) soll. Langeweile auf dem Platz - Langeweile bei den Zuschauern - Langeweile im Ü-Wagen. Und weil noch ein Beitrag für den morgigen Sportkalender geschnitten werden mußte, dauerte es heute länger, bis wir uns in den Bus setzen und nach hause fahren konnten.

Ein typischer 11. September eben.

Fredcam.

Abgelegt unter: | Mathias | 09. Sep 2004 | 23:22 Uhr

fredcam
Die Sendung Alle Wetter beginnt üblicherweise vom Dach des Maintowers und ist darum öffentlich. So kam es auch, dass sich Fred (ich nenne ihn mal so) von seinem Taunusblick abwandte und Fridolin den Wetterfrosch entdeckte. Als Kameramann erlebt man viel nerviges Zeug, wie zum Beispiel das so schrecklich beliebte Fachsimpeln von Mann zu Fachmann, das stets mit dem gleichen aufgesetzt unschuldigem Blick und der Frage: “Wann wird denn das gesendet?” eingeleitet wird. Am liebsten ist mir übrigens die Frage:”Was machen sie denn da?”, worauf ich doch zu gerne mit “Seiltanzen” antworte. Wer meine Figur kennt, darf jetzt schmunzeln. Andere Neugierige gehen vorsichtiger zur Sache. Sie beobachten erst einmal aus sicherer Entfernung, wie ich so auf die Umgebung reagiere. Sollten sie ein Kind haben (Idealerweise einen schulpflichtigen Sohn, der noch Nägel kaut), wird dieser nun von hinten umarmt und zu mir hingeschoben. “Frag ihn doch mal!” wird der mürrische Kleine nun scheinbar aufgemuntert und schon hat Paps die ehrenvolle Aufgabe die Schüchternheit seines Bengels zu entschuldigen und an seiner statt, mich nach dem Berufsbild des Kameramannes auszuquetschen.
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Es gibt durchaus Kollegen, die diese Situation lieben und jetzt bedeutungsschwanger die Halbbrille senken um mit verschwörerischer Geste die Arme wieder zu heben und zu ausgiebigen Vorträgen anzusetzen. Es ist aber wie im richtigen Leben: Die Guten sind scheu.

Und Fred? Ach was ragt er so schön aus der Masse heraus. Ich könnte ihn glatt herzen. Er hat nur Augen für das kleine grüne Plüschmonster, dass man genauso auf dem Jahrmarkt hätte finden können. Ich werde nicht gefragt, was ich von seiner Kamera halte, und muß auch keine “Profitipps” zum Besten geben. Ich habe ihn vielmehr im Verdacht, dass er selbst gerne betrachtet werden möchte, dieser Schlingel, dieser.

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