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Brillenernst

Abgelegt unter: | Mathias | 03. Sep 2008 | 23:04 Uhr

lesebrille
Ernst hat lange nach einem Optiker gesucht, der ihm genau diese Brille macht. Als Kameramann im Live Bereich hat man nämlich das Problem, dass die Naheinstellung meist oben ist und nicht unten, wie bei normalen Menschen. Dieser Leser-Typ will in ein Buch schmökern und oberhalb des Brillenrandes nach der Bedienung schauen, wann sie endlich mit dem Kaffee kommt.

Der Kameramann hingegen, liest kein Buch im sitzen, sondern einen Sende-Ablauf im stehen. Der hängt nämlich oberhalb des Kopfes an der Kamera. Um ihn lesen zu können, muss man den Kopf tief in den Nacken legen. Will der Kameramann in die Ferne blicken, versucht er das unterhalb der Brille.

Und genau das kann er jetzt, - der Ernst.

So nie.

Abgelegt unter: | Mathias | 14. Apr 2008 | 21:26 Uhr

Optiken
Sag mal, hast du da eine Weitwinkeloptik, oder eine Teleoptik? Ja und wenn ja, wie nah kann man denn damit ran? Große Optik. Wechseloptik. Ich habe zwei Optiken.

Mann-oh-mann.

Das Ding da vorne an der Kamera ist ein Objektiv und keine Optik. Die Optik ist eine wissenschaftliche Disziplin irgendwo im Großraum der Physik. Dass das der Werner mit seiner Digiknipse um den Hals an der Trinkhalle nicht so drauf hat, ist mir klar.
Es gibt da aber einen Zeitgenossen, der das besser wissen sollte. Claus Pfeifer heisst er und trägt den formvollendeten Titel “Group Manager Product Management” bei der Firma Sony. Also jemand, der sich von Berufs wegen mit Kameras beschäftigt und darum auch die Fachausdrücke beherrschen sollte.

Mein Lieblingssatz im Interview:

“Die erste große Besonderheit ist, dass es ein Wechseloptik ist.”

Es ist kein Junge - auch kein Mädchen. Die Kamera ist ein Wechseloptik geworden.
Ich glaube er meint, dass die Kamera Wechselobjektive benutzen kann.

Nachts im Hotel

Abgelegt unter: | Mathias | 10. Mrz 2008 | 11:11 Uhr

hotelschloss

Einem Kollegen ist mal wieder etwas nettes passiert.
Müde, wie ein junger Schäferhund fiel er nach einem anstrengenden Dreh in sein Hotelbett. Nach zwei Stunden drückte dann die Blase und schlaftrunken stapfte er rechts um die Ecke ins Badezimmer. Genauso, wie er das zuhause immer macht.

Dummerweise liegt die Toilette aber links herum. Rechts herum befindet sich die Eingangstür zu seinem Hotelzimmer. Das wurde ihm schlagartig klar, als er im Hotelflur stand und hörte, wie hinter ihm die Tür zuschnappte.

Soviel zum ersten Teil des Problems.

Der zweite hat mit seinen Schlafgewohnheiten zu tun - Er ist Schotte.
Und wie unterm Kilt so auch hier. Man schläft ohne.

Wie Mr. Bean schlich er jetzt zum Nachtportier.

“Ich habe ein Problem.”
“Das sehe ich.”

Ohne mit der Wimper zu zucken, schnappte sich der Portier den Generalschlüssel, gab ihm ein Handtuch und gemeinsam fuhren sie im Aufzug zurück in den vierten Stock.

Schneeschalte

Abgelegt unter: | Mathias | 01. Feb 2008 | 10:38 Uhr

sebastian

Wasserkuppe 16:30 und -5 Grad Celsius. Mein Instinkt heute zur Bereitschaft lieber etwas Warmes mitzunehmen, war goldrichtig. Gegen Abend zieht es gewaltig an. Auf minus 10 Grad - vor allem der eisige Wind wird die Hand am Objektivknauf der Handkamera fertig machen. Ich hätte mal lieber noch an Handschuhe denken sollen.

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