Kylaloo

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Deine Meinung!

Abgelegt unter: | Mathias | 03. Nov 2005 | 17:18 Uhr

marathon

Gerade habe ich im Radio gehört, dass man doch seinen supi tollen Stau-Tipp, Blitzerfalle, oder Billigtankenfund dem Moderator umgehend durchgeben soll. Das alles live, direkt und für schlappe 12 Cent die Minute.

Wie war das?

Ich soll das Serviceangebot eines Senders stemmen und dafür auch noch bezahlen? Nicht einen einzigen piefigen Aufkleber bekomme ich dafür? Kein Schlüsselband, dass ich mir um den Hals hängen kann? Da ruft doch keiner an!

Denkste!

Die Leute rennen ihnen die Bude ein. Sie stehen Schlange dafür, ihre belanglose Stimme aus dem blau gepimten Autoradio zu hören. Und damit auch alle ein gutes Gefühl dabei haben, wird ihnen eingeredet, dass diese Aktion einen Sinn hat, nämlich andere Autofahrer zu informieren. Ist das nicht toll? Hörer hilft Hörer.

Eine verkehrte Welt:
Ein Junkie, der nicht nur den Stoff, sondern auch die Kohle will.

Sind die SMS Botschaften, die man sich von einem dummen Hasen vorlesen lässt, bisher doch noch genauso Selbstzweck, wie das dämliche in-die-Fernsehkameras-winken, so missbrauchen uns jetzt die Medienkonzerne auch noch als zahlende Informanten. Wir sollen also, für sie nicht nur etwas kostenlos recherchieren (”…wie ist das Wetter bei ihnen?”), sondern das ganze dann zusätzlich auch noch gegen Bezahlung durchgeben.

Eine eindeutige Wende.

Vor ein paar Tagen ist die Buchmesse in Frankfurt zu Ende gegangen. Die Auskunft an den Info-Schaltern war, trotz Computerunterstützung, derartig schlecht, die Warteschlangen so extrem lang, dass ich geradezu zu der Idee gedrängt wurde, einen ihrer überteuerten Kataloge zu kaufen. Hinzu kam, dass ich kein einziges mal eine Antwort erhalten habe, die mir wirklich weitergeholfen hätte.

Wunderbar servicefreundlich hingegen, haben sie die “Besucherumfrage” jetzt gestaltet. An einladenden Teminals soll ich mich honorarfrei (!) hinstellen, um ihnen ein paar Fragen zu beantworten. Es geht ihnen ja nur darum, (Achtung Sinn:) die Serviceleistungen in Zukunft zu verbessern.

Was sehen wir da auf dem Bild?

a) Das Verbessern von kostenlosen Serviceleistungen.
b) Kostenloses Füttern einer kostenpflichtigen Datenbank.

Sagen sie es mir! Rufen sie mich an! Unter der Nummer 0190…..

Oma steh auf!

Abgelegt unter: | Mathias | 31. Okt 2005 | 07:20 Uhr

Zabert Sandmann

Misstrauisch beäuge ich auch heute noch jedesmal unsere Funkuhr an der Wand, wenn die Uhren umgestellt werden. Wird das Ding da wirklich umspringen? Ich meine, es wäre doch nicht auszudenken, wenn die das in der Funkuhrzenrale einmal verschlafen würden, oder nicht?

Auch habe ich immer diese beklemmende Phantasie, dass unser gutes Stück aus irgendeinem saudummen Grund, einmal in einen Funkschatten geraten könnte. Dabei hängt sie doch schon seit Jahren an der gleichen Stelle im Flur.

Um das kontrollieren zu können, habe ich vor ein paar Wochen kurzentschlossen eine weitere Funkuhr von Tschibo besorgt und direkt daneben gehängt. Gegenseitig überprüfen sich die beiden Uhren jetzt und ich mache mir langsam Gedanken, wo das bei mir eigentlich noch hinführen wird.

Vielleicht sollte ich es wie Oma machen, die sich früher, als es noch keine Funkuhren gab, tatsächlich den Wecker auf Drei Uhr nachts stellte, damit sie dann auch vorschriftsmäßig die Uhr umstellen konnte.

Deutsche Bank und Dresdner Bank

Abgelegt unter: | Mathias | 29. Okt 2005 | 22:25 Uhr

Herbstbaum

Sitzen zwei auf einer Bank.
Der eine roch, der andere stank.
Sagt der roch zum stank:
“Ich setz’ mich auf ‘ne and’re Bank.”

Fredl Fesl

Rettungswitz

Abgelegt unter: | Mathias | 25. Okt 2005 | 05:46 Uhr

motzdreier

So, in siebzehn Tagen beginnt also die neue Karnevalssaison.
Und weil ich mir Witze sowieso nie merken kann, habe ich mir für die lustige Jahreszeit diesmal einen Patenwitz gesucht. Er hat die ehrenvolle Aufgabe, mich sicher durch den schwülen Dschungel der Heiterkeit bringen.

Zur richtigen Zeit den passenden Witz zu haben, ist etwas sehr kostbares. Er fördert Kontakte, festigt berufliche Freundschaften und kann einem das Leben retten, wenn man beispielsweise zum geselligen Saufen animiert wird. Dann packt man ihn aus, erzählt ihn schnell und pointiert, und gewinnt so wertvolle Sekunden, sich eine passende Ausrede einfallen zu lassen, um die Gesellschaft unauffällig und ohne Blessuren verlassen zu können.

Meine ersten Tests verliefen vielversprechend, auch wenn ich glaube, dass er noch ein wenig zu intellektuell für das letzte Drittel einer typischen Faschingsparty ist.

Er lautet dieses Jahr: (höhö)
Wenn es Dir zu kalt ist, dann geh’ doch in die Ecke. Die hat meistens 90 Grad.

Jetzt, da ich ihn aufgeschrieben habe, kann ich mir ihn auch merken, wobei mir aber gerade auch klar geworden ist, dass das gute Stück wohltemperiert (hihi) erzählt werden muß.

Ein schmaler Grat, den man hier beschreitet.
Herunternuscheln darf man den Vortrag genauso wenig, wie überhitzt (hoho) verhaspeln.

Hmm, vielleicht suche ich mir noch einen passenden Reservewitz.
Marke kurz, knackig und vulgär.

Einen Schenkelklatscher oder so..

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