Kylaloo

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Silvester im Regen

Abgelegt unter: | Mathias | 02. Jan 2007 | 05:51 Uhr

ohrhaar

Silvester hatte ich Dienst.
Aber nicht irgendeinen gemütlichen Dienst irgendwo im Warmen, nein, ausgerechnet vor dem Kurhaus in Wiesbaden musste es sein. Und damit ich mich auch so richtig darüber freue, schickte uns Petrus mit ordentlich viel Regen ins neue Jahr.

Liebhaber des “größten Feuerwerks in Hessen” werden sich jetzt irritiert fragen, warum ich das so ironisch sage und nicht frohlocke. Hier empfehle ich sich zum nächsten Silvester einmal auf einen beliebten Platz zu stellen und sich mit ein paar Scheinwerfern selbst zu beleuchten.

Denn um das Ereignis im Fernsehen übertragen zu können, muß man den Moderationsbereich beleuchten, und mit etwas Nachdenken kommt man dann irgendwann darauf, dass man damit keine bessere Zielscheibe für Böller und Raketen bieten kann.

Aber wir hatten Glück:
Zum einen gab es gute (und dichte) Kopfhörer und zum anderen war die Zündel- und Kracher Truppe um uns herum dann doch friedlicher, als wir angenommen hatten.

Selbst die Polizei konnte es sich leisten, ihre Stöckchen diesmal in der Aufwärmhalle zwischen den Rätselheftchen und Schokoriegeln ruhen zu lassen.

Frohes Neues.

Last Minute Geschenk

Abgelegt unter: | Mathias | 22. Dez 2006 | 04:03 Uhr

ohrhaar

Ich stelle mir gerade vor es ist Weihnachtsabend.
Jeder packt seine Geschenke aus, zeigt sie stolz und spielt damit herum.
Was macht eigentlich einer, der ein Nasen- und Ohrhaarschneider bekommen hat?
Sich hinsetzen und genüsslich das Ding in die Nase stecken?

Glaubt man Tchibo und Plus, dann sind diese Mini-Rasierer derzeit für Männer mindestens so wichtig und schick, wie Chronographen, MP3-Player und Digitalkameras.

Bei Plus findet man jedenfalls den ultimativen Nasen und Ohrhaartrimmer derzeit auf der Seite “Weihnachtsideen für den Mann” und Tchibo packt dieses Kleinod der Zivilisation gar in die Kategorie für James Bond. Also der, mit der Lizenz zum Schenken.

Eintracht Frankfurt iCal Abo

Abgelegt unter: | Mathias | 09. Dez 2006 | 05:22 Uhr

Eintracht

Jaja, wie das so ist, wenn man sich ein neues Macbook Pro kauft und seit jenem legendären ersten bunten -türkisen- Mac (Yosemite) wieder seinen Lieblingscomputer in den Händen hält:

Da werden alle Programme ausgiebig getestet, Ehrensache.
Heute: Das Kalenderprogramm iCal in Verbindung mit dem Adressbuch.
Das war etwas knifflig, denn ich probierte so ein bischen mit den Eintragungen herum als ich prompt allen Cuttern, die ich kenne, aus Versehen einen Termin für morgen früh um 6:30 aufs Auge gedrückt habe. Das Dilemma merkte ich denn auch erst, als das Flugzeuggeräusch meines Mac-Mailprogramms mit mitteilte, das es im Hintergrund allen entsprechenden Einträgen in meinem Adressbuch diese Nachricht übersendet habe.

Als ich dann diesen Termin aus dem Kalender strich, mailte das Programm spontan der Runde, dass ich diesen Termin dann doch nicht wahrnemen werde.

Bin gespannt, was ich da am Montag zu hören bekomme und richte mich mal vorsichtshalber auf eine gute Portion Spott ein…

Etwas nützliches ist mir dann doch noch gelungen:
Wer einen iCal Kalender hat, oder ein anderes kompatibles Programm, der kann sich
jetzt die Fußballtermine der Eintracht Frankfurt abonnieren.

Zieht jetzt nicht so erstaunt die Augenbrauen hoch, nur weil ihr wisst, dass ich kein Fußballfan bin - mir ist schlicht nichts anderes (besseres) eingefallen…

Angucken hier Abo hier.

Update:
Erst interessiert sich keiner und ich lösche den Kram weg und nun doch (siehe Kommentar) OK. Ich habe da mal eine Seite gefunden, die alle erdenklichen iCal Fußball-Downloads anbietet: sportsinoutlook Was da nicht steht: Wer will, der kann die Links auch als Abo einrichten.

Taubenreling

Abgelegt unter: | Mathias | 27. Aug 2006 | 14:14 Uhr

Taube

An einem dieser letzten Sommertage beschlossen wir, ein ausgedehntes Frühstück im Café Journal (mit Wacker Kaffee!) zu zelebrieren. Das kleine Café befindet sich direkt neben dem Zoo und mit Ausnahme der Wespen, die sich manchmal sogar im Zuckerstreuer befinden, stört auch niemand. Unser Lieblingsplatz ist der Bereich direkt neben dem Eingang an der Hauswand, denn dort kann man sich nicht nur zurücklehen, sondern hat auch die beste Übersicht und muß nicht ständig herumrücken, wenn jemand mal aufs Klo muß.

Ich lehne mich also zurück, nehme die Hände in den Nacken und strecke mich genüsslich, als mein Blick nach oben ging.

Sekunden später entkomme ich nur knapp einem Anschlag.
Die wirklich gefährlichen Tiere leben nicht im Zoo. Sie lauern über uns.

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