Waltern

Für mich gibt es seit heute einen neuen Ausdruck dafür, jemanden die Füße wegzuziehen und anschließend mit Sorgenfalten zu behaupten, dass man sich nur um das Wohl einer Gruppe, ja einer ganzen Region, gesorgt habe. Waltern ist für mich jetzt so etwas, wie die Steigerung von Verrat. Ein Last Minute Hinterhalt sozusagen, eingeleitet mit vorheriger Körpertäuschung. Es solll auch Menschen geben, die erst ganz normal aufwuchsen und dann zum waltern gezwungen wurden. Andere haben schon als Kind gewaltert, weil keiner mit ihnen spielen wollte.
“Sag mal, ist sie verraten worden? Nein, schlimmer noch, sie wurde ein Tag vorher schon gewaltert.” Und Walterlinge sind Menschen, die soetwas machen.
Ein Kommentar von: bembelkandidat | 11. November 2008 | 15:03 Uhr
“Waltern” gefällt mir, muß ich mir merken