Kylaloo

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Weihnachtslichter

Abgelegt unter: | Mathias | 24. Nov 2005 | 03:51 Uhr

wordpressus

Ich lehne mich mal hinaus und behaupte, dass kaum ein Dialekt besser zum frechsein und motzen geeignet ist, als der hessische. Bodo Bach, Badesalz, Mundstuhl und auch die mit Sternkeksen gefüllte Tassen, machen es uns täglich vor. Tobias Mann formte einst sogar sein wunderbar babbelndes Podcast aus Maanz daraus, was mittlerweile zwar in ein Dornröschenschlaf versunken ist, aber seine bisherigen Folgen bleiben nach wie vor unvergessen und eine Wucht. [Tassen via: SWR]

[Update:] Endlich herausgefunden von wem der Film eigentlich ist. Es handelt sich hierbei um das Ende des Showreels von Fiftyeight und die sitzt, wie man anner Spraach rischtisch sehe kaa, in Hesse (Wiesbaden).

WordPressus Teutonicus

Abgelegt unter: | Mathias | 15. Nov 2005 | 02:39 Uhr

wordpressus

Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und kein Urlaub weit und breit.

Es gibt da etwas, was ich schon immer mal machen wollte, aber schon auf halber Strecke immer wieder auf die lange Bank geschoben habe. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es jedem herumbosselnden User genauso durch den Kopf gegangen sein muß, seitdem er WordPress benutzt.

Tja, und jetzt ist es passiert.

Die Rede ist hier von einer kompletten deutschsprachigen WordPress-Installation. Eine ohne wenn und aber. Ich habe WordPress für meinen typischen deutschen User einmal zusammengestellt und all das eingebaut, was mir dabei irgendwie wichtig erschien. Es ist mein bescheidener Versuch, den Installationsvorgang einer deutschen WordPress Version (1.5.2) soweit, wie es mir möglich ist, zu automatisieren.

Herausgekommen ist dabei ein Komplettpaket für alle, die entweder zu faul, zu gestresst, oder schlicht zu unbeholfen sind, sich WordPress selbst vernünftig zu installieren und ins Deutsche zu übertragen. Aber keine falschen Hoffnungen: Das Ergebnis ist hier keine aufgeblasene Pimp-, sondern vielmehr eine möglichst fehlerfreie und saubere PureVersion.

Das habe ich gemacht:

  • Die Installationsrutine übersetzt (auch die Fehlermeldungen).
  • Das Standardtemplate (de) überarbeitet, eingebaut und aktiviert.
  • Die deutsche Sprachdatei aktualisiert und eingebettet.
  • Die wichtigsten Plugins sind assimiliert und an Ort und Stelle aktiviert.
  • Die leidigen Probleme mit dem amerikanischen Datumsformat sind beseitigt.
  • Die WordPress Dokumente sind übersetzt und verlinkt.
  • Der erste Artikel und der erste Kommentar sind übersetzt.
  • Eine (leere) .htaccess Datei der Installation hinzugefügt.
  • Deutschsprachige Bestätigungsmail nach der Einrichtung.

Viel muß der Benutzer jetzt nicht mehr tun, damit WordPress zum Leben erweckt werden kann. Nur zwei, drei dumme Dinge bleiben knifflig.

  1. Er muß eine Datenbank auf dem Server einrichten und die dazu gehörenden Daten korrekt in die wp-config.php eingeben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ihm sein Hoster dabei gerne helfen wird, sodass das halbwegs angenehm über die Bühne gehen kann.
  2. Er muß verstehen, wie man die Dateien mit einem FTP Programm auf den Server bringt. Auch hier müsste ihm der Hoster gutgelaunt mit Rat und Tat zur Seite stehen, denn das ist ja schließlich sein Job.
  3. Um wenigstens Bilder im InternetcafĂ© hochladen zu können, muß er herausfinden, was “Rechte” sind und wie man sie vergibt. Das gerade erwähnte FTP Programm sollte in der Lage sein, diese Rechte unkompliziert zu vergeben. Wenn nicht, dann wird es Zeit, sich nach einem besseren umzuschauen.

Also gut, kommen wir endlich zur Installation der deutschen WP-Edition. Sie wird grundsätzlich genauso installiert, wie die internationale Version und das kann man einer unkomplizierten Anleitung entnehmen, die bei der deutschen WordPress Community zu finden ist. Das schöne daran: Bei Problemen kann man gerne im Forum vorbeischauen.

Wo wir gerade dabei sind: Ohne die inzwischen tagtäglichen Arbeit aller Mitglieder im Portal und der Dokumentation, wäre dieses Paket sowieso nie denkbar gewesen. Mal eine Zahl als Beispiel: Die Sprachdatei hat die sagenhafte Dimension von 931 Zeichenketten, die alle peinlich genau von Hand übersetzt werden mussten. (Hallo Annette) Wir sammeln und aktualisieren noch heute, die kleinsten Fehlerchen und diverse Formulierungen.

Wie üblich bei solchen Sachen, kann es auch mal sein, dass im ganzen Durcheinander etwas übersehen wurde. Wer etwas erwähnenswertes findet und dazu noch einen sonnigen Tag erwischt hat, sollte sich nicht scheuen, mit mir umgehend Kontakt auzufnehmen. Gut gelaunt fomulierte Fehlermeldungen tun nämlich nur halb so weh, wie besserwisserische, die so auffallend gerne mit ungemütlichem kalten Regen zusammenfallen.

Apropos Kritik.

Die Installation, sowie der Gebrauch und Einsatz geschieht hübsch auf eigene Gefahr.

Meine wichtigsten Plugins

Abgelegt unter: | Mathias | 14. Nov 2005 | 07:11 Uhr

wordpressus

Im Zeitalter der überzüchteten Glamour-Plugins wollte ich an dieser Stelle einmal erwähnen, welche Helfer für mich die wichtigsten sind. Sie wirken langweilig, verrichten klaglos im Hintergrund ihren Dienst und können meistens nichtmal irgendwo eingestellt werden. Also die klassischen Arbeiterplugins, wenn man so will.

~∨~

Für mich mit Abstand am wichtigsten, ist Papa Scotts Umlaut Plugin. Die meisten User glauben nämlich auch heute noch, dass Wordpress die Umlaute im Titel, selbstverständlich genauso, wie wir, durch Zweierkombinationen ersetzt. Also dass es aus einem ä, ö, ü und ß ein ae, oe, ue und ss macht. Dem ist aber nicht so. Wordpress radiert hier lediglich die Pünktchen weg und übersetzt das scharfe “s” mit einem weichen.

Ein Fehler? Nicht ganz. Es ist eine Konvention. Die Amis machen das eben so.

Eine Kuh macht muh. Viele Kuhe machen Muhe.

Hat man dieses Plugin aber gluücklich aktiviert, dann gilt auch in WordPress ab sofort wieder unsere gewohnte Umschreibung. Haken: Kann man die sog. schönen URLs nicht benutzen, dann macht dieses Plugin auch keinen Sinn, denn dann setzt WordPress in den Titel sowieso nur eine kryptische Zahlenkombination.

[Update:]
Gerade eine vielversprechende Steigerung des Plugins über das Forum entdeckt.

~∨~

Kryptische Zahlenkolonnen kennt man auch von Spam und da sind wir auch schon bei meinem zweitliebsten Pluginkind dem Spam-Nuker von Chris Davis. Das besondere daran ist, dass dieses Werkzeug Spam sichtbar macht (und damit auch löschbar), den wir sonst nicht sehen können. Das liegt daran, dass WordPress merkwürdigerweise Kommentare, die mit dem Attribut Spam gekennzeichnet wurden, zwar von der Bildfläche verschwinden lässt, aber eben nicht löscht. Diese Kommentare lungern dann ziemlich nutzlos in der Datenbank herum. Ich weiß nicht mehr so genau, warum das so ist, habe aber dieses Phänomen schon einmal ausführlich beschrieben. Dieses Plugin habe ich derartig lieb gewonnen, dass ich es nicht nur übersetzt, sondern auch etwas Benutzerfreundlicher umgestellt und aufgeräumt habe.

~∨~

Die Diskussion über das nofollow Attribut ist kaum abgeebbt, da weiß schon kein Mensch mehr, was das überhaupt ist. Es geht um die vermeintliche Bekämpfung von Spam bei den Suchmaschinen. Man ging davon aus, dass ein Spammer daran interessiert ist, einen möglichst hohen Pagerank bei Google zu erhalten. Man dachte weiter und sah, dass Spamkommentare in Weblogs genau diesen Pagerank in die Höhe treiben könnten.

Hier greift nun das Attribut nofollow, das bei WorfPress, seit der Version 1.5 standardmäßig fest im Programm verankert ist und an jeden Link in den Kommentaren angepappt wird. Trifft also eine Suchmaschine auf dieses Attribut, dann wird der dazugehörige Link als Ranksteigerer ignoriert. Da grundsätzlich alle Links in den Kommentaren davon betroffen sind, werden also auch die “guten” Links gebrandmarkt.

Die Erfahrung hat mittlerweile gezeigt, dass sich die Spammer einen Teufel darum scheren, ob sie ignoriert werden, oder nicht. Die verschicken ihren Müll so oder so. Wirklich erstaunt hat das natürlich niemand, aber es stört auch keinen mehr, dass die guten Kommentare weiterhin nicht so gewürdigt werden, wie es sich eigentlich gehört. Andere mögen diesen Fauxpas stumpf vor sich hin vergessen, genau so, wie sich das die Suchmaschinenbetreiber händereibend wünschen. Mein geliebtes do-follow-Plugin bleibt jedenfalls installiert und ich werde weiterhin jeden Kommentarlink beklatschen, dem es dieses Attribut erfolgreich entzogen hat.

~∨~

Ich habe mehrere Gründe, warum ich Olafs Update Monitor bei mir einsetze. Zum einen bleibe ich stets auf dem Laufenden, wenn sich bei WordPress etwas neues tut und zum anderen bin ich auch maßlos stolz darauf, was unsere Community alles auf die Beine stellt. Ich bin mir sicher, dass wir da noch mit mancher Überraschung daherkommen werden.

Studioschild

Abgelegt unter: | Mathias | 10. Nov 2005 | 18:59 Uhr

Studioschild

Die einen wissen, dass der Sinn des Lebens ziemlich genau 42 lautet. Die anderen weinen, weil Heino gerade mit dem Touren aufhört. Und es gibt da eine Schnittmenge, die Schilder beschriftet, zu der ich aber nicht gehöre.

Gott behüte.

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