
Im Zeitalter der überzüchteten Glamour-Plugins wollte ich an dieser Stelle einmal erwähnen, welche Helfer für mich die wichtigsten sind. Sie wirken langweilig, verrichten klaglos im Hintergrund ihren Dienst und können meistens nichtmal irgendwo eingestellt werden. Also die klassischen Arbeiterplugins, wenn man so will.
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Für mich mit Abstand am wichtigsten, ist Papa Scotts Umlaut Plugin. Die meisten User glauben nämlich auch heute noch, dass Wordpress die Umlaute im Titel, selbstverständlich genauso, wie wir, durch Zweierkombinationen ersetzt. Also dass es aus einem ä, ö, ü und ß ein ae, oe, ue und ss macht. Dem ist aber nicht so. Wordpress radiert hier lediglich die Pünktchen weg und übersetzt das scharfe “s” mit einem weichen.
Ein Fehler? Nicht ganz. Es ist eine Konvention. Die Amis machen das eben so.
Eine Kuh macht muh. Viele Kuhe machen Muhe.
Hat man dieses Plugin aber gluücklich aktiviert, dann gilt auch in WordPress ab sofort wieder unsere gewohnte Umschreibung. Haken: Kann man die sog. schönen URLs nicht benutzen, dann macht dieses Plugin auch keinen Sinn, denn dann setzt WordPress in den Titel sowieso nur eine kryptische Zahlenkombination.
[Update:]
Gerade eine vielversprechende Steigerung des Plugins über das Forum entdeckt.
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Kryptische Zahlenkolonnen kennt man auch von Spam und da sind wir auch schon bei meinem zweitliebsten Pluginkind dem Spam-Nuker von Chris Davis. Das besondere daran ist, dass dieses Werkzeug Spam sichtbar macht (und damit auch löschbar), den wir sonst nicht sehen können. Das liegt daran, dass WordPress merkwürdigerweise Kommentare, die mit dem Attribut Spam gekennzeichnet wurden, zwar von der Bildfläche verschwinden lässt, aber eben nicht löscht. Diese Kommentare lungern dann ziemlich nutzlos in der Datenbank herum. Ich weiß nicht mehr so genau, warum das so ist, habe aber dieses Phänomen schon einmal ausführlich beschrieben. Dieses Plugin habe ich derartig lieb gewonnen, dass ich es nicht nur übersetzt, sondern auch etwas Benutzerfreundlicher umgestellt und aufgeräumt habe.
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Die Diskussion über das nofollow Attribut ist kaum abgeebbt, da weiß schon kein Mensch mehr, was das überhaupt ist. Es geht um die vermeintliche Bekämpfung von Spam bei den Suchmaschinen. Man ging davon aus, dass ein Spammer daran interessiert ist, einen möglichst hohen Pagerank bei Google zu erhalten. Man dachte weiter und sah, dass Spamkommentare in Weblogs genau diesen Pagerank in die Höhe treiben könnten.
Hier greift nun das Attribut nofollow, das bei WorfPress, seit der Version 1.5 standardmäßig fest im Programm verankert ist und an jeden Link in den Kommentaren angepappt wird. Trifft also eine Suchmaschine auf dieses Attribut, dann wird der dazugehörige Link als Ranksteigerer ignoriert. Da grundsätzlich alle Links in den Kommentaren davon betroffen sind, werden also auch die “guten” Links gebrandmarkt.
Die Erfahrung hat mittlerweile gezeigt, dass sich die Spammer einen Teufel darum scheren, ob sie ignoriert werden, oder nicht. Die verschicken ihren Müll so oder so. Wirklich erstaunt hat das natürlich niemand, aber es stört auch keinen mehr, dass die guten Kommentare weiterhin nicht so gewürdigt werden, wie es sich eigentlich gehört. Andere mögen diesen Fauxpas stumpf vor sich hin vergessen, genau so, wie sich das die Suchmaschinenbetreiber händereibend wünschen. Mein geliebtes do-follow-Plugin bleibt jedenfalls installiert und ich werde weiterhin jeden Kommentarlink beklatschen, dem es dieses Attribut erfolgreich entzogen hat.
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Ich habe mehrere Gründe, warum ich Olafs Update Monitor bei mir einsetze. Zum einen bleibe ich stets auf dem Laufenden, wenn sich bei WordPress etwas neues tut und zum anderen bin ich auch maßlos stolz darauf, was unsere Community alles auf die Beine stellt. Ich bin mir sicher, dass wir da noch mit mancher Überraschung daherkommen werden.