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Warum Loudblog?

Abgelegt unter: | Mathias | 01. Okt 2005 | 03:34 Uhr

loudblog

Seit heute podcasten wir, wie man so sagt und das heißt im Klartext, dass wir ab sofort auch zu hören sein werden. Um das realisieren zu können, haben wir einen ausgedehnten Ausflug in die Audio-Weblogszene gemacht und uns nach einer passenden Software umgeschaut. Sicher, wir hätten ein Podcast auch mit Wordpress einrichten können, aber wir haben den Eindruck, dass spezialisierte Skripte dann doch besser auf die Besonderheiten der Materie eingehen können, als eine allgemeine Weblogsoftware, die man mit mehreren Plugins etwas improvisiert verbiegen muß.

Nach einer Reihe von Tests, haben wir uns jetzt erst einmal entschieden bei unserem Podcast auf Loudblog zu setzen und möchten die Überlegungen, die uns dazu führten, hier einmal näher begründen.

Es fängt mit dem Upload der Audiodatei an, die man bei einem Podcast benötigt. Dieser Upload ist -anders als bei einem auf Text fixierten Weblog- zentraler Bestandteil eines Beitrags und wird demzufolge besonders gewürdigt. Sobald man bei Loudblog beabsichtigt einen Beitrag zu erstellen, erscheint als erstes ein Fomular, bei dem man sich entscheiden kann, ob man gleich eine Audiodatei einsetzen will, oder zunächst nur etwas schreiben möchte.

Entscheidet man sich für einen Datei-Upload, kann man sofort bestimmen, woher die Audiodatei kommen soll. Ein integriertes Popupmenü gibt dabei Auskunft, ob die betreffende Datei evtl. bereits online im Uploadverzeichnis liegt, oder ob man sie über das Web hochladen, oder mit einer bestimmten URL verlinken muß/kann.

Der Dateiupload via Browser wird bei einem Weblogsystem, wie zB. WordPress zwar über diverse Plugins erleichtert, ist aber nicht Bestandteil der Standardvorlage, wenn man einen Artikel verfasst. Meist wird der Autor darum eher die Dateien über ein FTP Programm auf den Server bringen. Bei Loudblog ist man dagegen bereits unmittelbar nach der (kompletten) Installation des Skripts in der beneidenswerten Lage, die Audiodateien über einen beliebigen Browser sofort hochzuladen.

Der zweite große Grund ist die Präsentation der Dateien auf der Website.
Wordpress ist hier zweifellos besser, als sein Ruf, aber bei Loudblog hat man doch von Anfang an noch einige entscheidende Möglichkeiten mehr.

Hat der Hörer zB. Macromedia Flash aktiviert, kann er über einen einfachen Player, der sich unterhalb des Eintrags befindet, sofort in den Genuß der Audio-Datei gelangen. Wenn nicht, dann hat er die Möglichkeit, sich die Datei herunterzuladen und auf seinen Computer abzuspielen. Zusätzlich wird noch ein Feed bereitgestellt, damit der Hörer sich über einen Podcatcher automatisch informieren lassen kann.

So wie es derzeit aussieht, abbonieren übrigens weit mehr Audioblog-Hörer einen Feed , als Leser in herkömmlichen Weblogs. (Was ist ein Feed?) Überhaupt gibt es da eine Reihe von speziellen Tags, die man nur für iTunes (und nur dort!) braucht. Ich bin mir gerade nicht so sicher, ob Wordpress diese Tags inzwischen irgendwo (als Plugin vielleicht?) bereitstellt und unterstützt.

Es gibt aber auch noch weitere Audiospezifische Gründe, warum wir nicht auf Wordpress beim Podcasten zurückgegriffen haben.

Das Eintragen und Auslesen sogenannter ID3 Tags ist so einer. ID3 Tags sind (Text-) Informationen, die mit in der Audiodatei eingelagert sind. Bei Loudblog können wir diese Informationen bequem beim Verfassen des Artikels in einem einfachen Fomular eingeben. Interessant sind diese Informationen vor allem dann , wenn man das Audio-Weblog, über iPodder oder iTunes bezieht. Diese Programme sind nämlich in der Lage diese ominösen ID3 Tags auszulesen um sie dann automatisch in die korrekte Spalte der eigenen Übersichtstabelle einzutragen.

Anders, als bei herkömmlichen Weblogs, kann man bei Loudblog Besuchern erlauben, neben Texten auch hörbare Kommentare abzugeben. Hierbei muß man allerdings dem Kommentatoren das Hochladen seines Audio-Kommentars ermöglichen. Wir haben diese Funktion leider derzeit wegen technischer Schwierigkeiten noch nicht freigegeben, sind aber daran die Steine aus dem Weg zu räumen.

Weitere Artikel und Links zu unserem Einstieg ins Podcasten:

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  1. Ein Pingback von: bikawi.de - wp2 » wp - - - | 4. Januar 2006 | 07:25 Uhr

    [...] http://www.journal.kylaloo.net/2005-10/warum-loudblog [...]

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