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Podcast Software

Abgelegt unter: | Mathias | 01. Okt 2005 | 03:35 Uhr

software

Um ein Podcast machen zu können, braucht man neben guter Laune und einem Mikrofon vor dem Mund -wer hätte es gedacht- auch Software zum Aufnehmen.
“Kein Problem”, wird man sich sagen und Google mit den entsprechenden Schlüsselwörtern füttern. “Oh, doch ein Problem”, sagte ich mir, als ich den unendlichen Mengen an Angeboten dann gegenüberstand. Ich filterte die komerziellen Programme heraus und erhielt eine deutlich überschaubare Menge. Parallel dazu, durchstöberte ich etliche Podcast-Webseiten nach dem beliebtesten Werkzeug in der Praxis.

Heraus kam bei dieser Recherche fast einstimmig Audacity, eine Audiosoftware aus dem OpenSource Lager. Sie ließ sich nicht nur einfach installieren, sondern auch mit etwas gutem Willen genauso einfach bedienen. Ich betone das so, weil Kameraleute keineswegs ausgewiesene Fachleute in Sachen Audio sein müssen.

Das einzige Manko an Audacity ist für den Anfänger, dass man die Aufnahme zunächst nicht direkt als MP3 abspeichern kann. Erst, wenn man den sog. Lame-Encoder zusätzlich installiert, kann man das machen. Klingt jetzt alles ungeheuer kompliziert, aber diese Umstandskrämerei hat ihren Grund in den Lizenzbestimmungen, die eine direkte Integration eines MP3 Exporters in Audacity verbieten. Mit etwas Geduld und Vorfreude auf das Podcast, bekommt man aber auch das leichter gebacken, als man denkt.

Haben wir das hinbekommen, sitzen wir nun nach der Aufnahme aber etwas unschlüssig vor unserer tollen Audio-Datei und wissen nicht, wie wir sie als Podcast im Netz anbieten können. Was uns fehlt, ist entweder ein Hoster , bei dem wir die Datei in ein vorgefertigtes Audio-Weblog einbauen, oder wir machen das alles selber mit einer entsprechenden Weblogsoftware. Nach einigen Experimenten mit unserer Lieblingssoftware WordPress, haben wir uns dennoch entschieden, das Podcast mit Loudblog zu realisieren.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Selbstverständlich kann man auch mit WordPress ein Audio Weblog einrichten. Das geht sogar ganz vorzüglich. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass Loudblog sich auf Audiodateien spezialisiert hat und auf einige Eigenschaften verzichtet, die man aus einem normalen Weblog kennt, dafür aber andere, die dort nicht unbedingt Sinn machen würden, stärker in den Vordergrund stellt. Wir rechnen damit, dass uns der insgesamt leichtere Umgang von Audiodateien in Loudblog beim Podcasten auf Dauer angenehmer ist.

Weitere Artikel und Links zu unserem Einstieg ins Podcasten:

1 Kommentar | hier schreiben!

  1. Ein Kommentar von: blazey | 12. März 2007 | 10:08 Uhr

    das geht mit wordpress ganz vorzüglich? wie denn, wo denn. wordpress erstellt doch gar nicht die ganzen erforderlichen rss und so. zb. auch nicht das logobild, das dann bei itunes und co erscheint.
    falls ich mich irre, wäre das super, da ich dringend nach einer lösung suche. loudblog schön und gut, aber esist einfach viel zu schlank zum betreiben einer website. man siehts ja hier, ihr seid auch bei wordpress geblieben.
    eine symbiose von wordpress und loudblog wäre der hit. geht angeblich mit dem loudbot, der das loudblog bei wordpress integriert. schade nur, dass man dazu php und mysql anwenden können muss. das scheidet für den otto-normal-ich-kann-nur-angleichen-user also auch aus.

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