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Fotopositionen

Abgelegt unter: | Mathias | 10. Okt 2004 | 07:36 Uhr

tierfotografin
Ich möchte ja gerne einmal herausbekommen, warum die meisten Menschen beim fotografieren immer so ein bisschen in die Hocke gehen. Sie wissen, was ich meine? Schauen Sie sich das Bild hier an. Was macht die Haltung der Dame für einen Sinn? Was ist das, was sie dazu treibt, just genau in der Stellung zu verharren, in der man für gewöhnlich nach dem perforierten Papier greift?

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  1. Ein Kommentar von: Michael Grode | 2. Januar 2005 | 15:28 Uhr

    Fotos wirken besser wenn man das Bild “Auge in Auge” mit dem Fotografierten macht. Das gilt auch für Tiere.

    Mache doch einfach mal 3 Portraits einer Person. Von oberhalb, unterhalb und genau auf Augenhöhe…

    Siehst Du’s ….

  2. Ein Kommentar von: Mathias | 3. Januar 2005 | 06:12 Uhr

    Deine Ansicht mag für Portraitstudios und lausige Hobbyfotografen stimmen, die darauf angewiesen sind, einen handwerklichen Messwert des guten Fotos zu haben, damit sie im Fall, dass ein Kunde mit dem Ergebis unzufrieden ist, etwas “beweisbares” vor sich hin nuscheln können.

    Stur aus der Augenhöhe zu fotografieren (und filmen!) bedeutet zunächst den Verzicht auf eines der wichtigsten Gestaltungsmittel. Mit Schönheit hat das nebenbei gesagt auch nichts zu tun, sondern mit einer Meinung die man vertritt.

    Mach Du doch mal drei Portraits von einer vergewaltigten Frau, die sich halb zerrissen in eine Polizeidienstelle geflüchtet hat. Ein Foto von unterhalb, eins aus der Augenhöhe und eins von oben. Was meinst Du nun, welches Foto die Situation dieser Frau alleine formell schon am ehesten unterstreicht.

    Siehst Du's? - Ein gutes Foto zeichnet sich durch eine Meinung aus und nicht durch die Erfüllung einer zweifelhaften Regel. Und nu' erzähl bloß nicht, dass die Frau da oben das Federvieh in Augenhöhe fotografieren wollte. Dazu hätte sie sich hinlegen müssen.

  3. Ein Kommentar von: Fotogott | 19. Januar 2005 | 10:17 Uhr

    Die Schlampe will einfach nur näher am Motiv dran sein. Urinstinkt. Die Fotos werden dadruch aber nicht besser. Sie sollte sich lieber mal überlegen was sie mit dem Bild ausdrücken will, oder sich direkt in den See stürzen.

  4. Ein Kommentar von: Oli | 6. Februar 2005 | 13:02 Uhr

    ich denke mal das das irgendwo so eine abgeschaute Körperhaltung eines pro-Fotografen sein soll. Ihr wisst schon, diese Haltungen wo man sich dem Modell/Objekt quasi vor die Füsse wirft.
    Leider hat sie immer noch das Problem mit ihren Stützstrümpfen weshalb sie ihren dicken Hintern nicht tiefer bekommt.
    btw
    dachte ich zu aller erst das es hier um die Rettung eines Dackels gehen würde und die Mutti schreiend am Teichrand stehen würde *grins*

  5. Ein Kommentar von: Marcus | 20. Februar 2005 | 18:13 Uhr

    Jedem das seine sag ich da nur…was soll denn dieses niedermachen Mathias? Michael hat doch nur versucht auf Deine Frage eine Antwort zu finden (fragt sich wie intelligent die überhaupt war - anscheinend nur dazu ausgelegt Dich über Leute und ‘lausige Hobbyfotografen’ lustig zu machen). Und noch dümmer ist ja wohl Dein Vergleich mit den Portraits einer vergewaltigten Frau. Was soll das denn? Schockwert?

    Traurig, echt traurig mein guter.

  6. Ein Kommentar von: Mathias | 21. Februar 2005 | 06:48 Uhr

    Hallo Marcus. Du gehörst offensichtlch zu einer Gattung, die gerne mal unauffällig ein Häufchen machen, um dann anonym wieder dorthin zu verschwinden, woher sie gekommen sind. Das Häufchen besteht aus einer Aneinanderreihung unreflektierter und pubertierender Behauptungen. Ein Beispiel? Michael propagiert das grundsätzliche Fotografieren aus der Augenhöhe des zu Fotografierenden. Ich halte dagegen und sage, dass wir mit Perspektive Meinung erzeugen und sie darum nicht formalen Vorgaben opfern sollten. Sovielt zum Sachlichen. Jetzt kommst Du ins Spiel und konstruierst einen Sündenfall, den Du allerdings nicht näher erläuterst, sondern Schlagzeilenartig vorträgst. Naja - Jeder artikuliert sich eben im Stil der Zeitung, die er am liebsten liest.

    Ach, und um Dir Öl ins Feuer zu gießen: Ja, ich habe mich in meinem Artikel lustig gemacht und ich finde es immernoch witzig. Hätte ich eine andere Perspektive gewählt und die gute Frau beim Namen genannt - dann wäre das etwas anderes. Und ob Du es glaubst, oder nicht: Ich habe das Recht mich über solche Positionen lustig zu machen.

    Traurig wäre es, wenn Du mir das verbieten dürftest.

  7. Ein Kommentar von: Anonymous | 2. März 2005 | 17:45 Uhr

    Hallo auch an Dich, Mathias.

    Du ‘hast’ natürlich völlig recht. Und ich bin froh, daß Du mich zurecht gewiesen hast. Natürlich würde ich Dir gerne so manches verbieten, aber das geht ja leider nicht. Schade. Das wiederum macht mich dann doch traurig und ich frage mich wo ich nun am besten mein nächstes Häufchen machen soll. Vorschläge?

    Grundsätzlich halte ich mich ja sonst mit meinen unreflektierten und pubertierenden Behauptungen gut zurück, hab ja ne gute Zeitung zum Ausdruck meiner Häufchen, aber ich dachte Michael würde etwas moralische Unterstützung gebrauchen - kann mir ja schließlich keiner verbieten, richtig? - und so hab ich mich mal wieder ins eigene Fleisch geschnitten. Dumm gelaufen. Das hat man nun davon.

    Aber ansonsten finde ich Deine Seite echt gut, besonders daß Design - toll gemacht, Mathias.

  8. Ein Kommentar von: Walter | 22. Februar 2006 | 20:47 Uhr

    Das in die Hocke gehen stammt noch aus den Zeiten als die Augenhöhe des Fotografen mit dem Sucher der Kamera mitging, wollte man runter mußte also auch der Körper notgetrungen mit!

    Bei den heutigen Digis mit schwenkmonitor wird dieses in die Knie gehen in der Regel nicht mehr gebraucht, da man von oben nach unten auf den Monitor schaut und dazu sowieso einige Zentimeter abstand halten sollte um in der gleisenden Mittagssonne überhaupt etwas erkennen zu können.

    Bist du beim Aufnehmen dieses Fotos eigentlich auch in die Knie gegangen?

    Gruß Walter

  9. Ein Kommentar von: Zette | 17. November 2007 | 13:18 Uhr

    Moin, ich bin 2wei Kopf größer als meine Frau! Fotografiere ich sie aus meiner gegebenen Höhe hat Sie einen Großen Kopf, ein wunderbares DekolletĂ© aber ganz kleine Füße.(ihr Kommentar: warum kaufe ich mir überhaupt so oft so teure Schuhe……..etc) Fotografiere ich sie aus gehockter Stellung Hängt Sie sich zwar das Foto mit den tollen Schuhen an die Wand, aber für mich verkleinert sich bis auf nichterkannt werden der Rest. Also nehme auch ich beim Fotografieren von Menschen oben belachte Sanitärhaltung ein! Also ein Kompromiss.
    Gruß Karlheinz

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