Koblenz, Fussballstadion
Atemberaubende Szenen spielten sich im Oberwerther Stadion zu Koblenz ab, als die Lilien unter der Leitung des unvergessenen Bruno Labbadia (”Für mich wird das alles total hochsterilisiert. “) schon in der 5. Minute eine totsichere Chance des Martin Willmann abwehren mussten. In der 42. Minute dann Entsetzen unter den 5.100 Zuschauern, als Darmstadt eine Standardsituation zum glücklichen Führungstreffer auswerten konnte. Doch nach dem Wechsel in der 59. Minute, als der Darmstädter Benjamin Kern mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde, wendete sich das Blatt. Voller Leidenschaft berannte die TuS nun das gegnerische Tor und gelangte durch einen Kopfball von Martin Willmann in der 72. Minute hochverdient zum Ausgleich. Die Einwechslung von Christian Knappmann (ausgerechnet ein ehemaliger Offenbacher) zwei Minuten zuvor, gab der Mannschaft den nötigen Schwung, sich gegen die drohende erste Heimniederlage aufzubäumen. Er war es schließlich auch, der in der 89. Minute im Strafraum überlegt zu Almir Delic passte, der das Leder ™ wiederum routiniert zum hochverdienten 2:1 für Koblenz ins lange Eck schob.
Puhh, und wir waren dabei…
Auf dem Bild sehen Sie den begnadeten Udo S. in seinen noch frühen Jahren.
Ein Kommentar von: Besim | 14. November 2005 | 18:27 Uhr
Uh-oh… das Koblenzer Fussballstadion ist mir irgendwie in schlechter Erinnerung, wenn ich an den Ligapokal 1997 zurückdenke. Ein Vorraum, in dem ungefähr 10 Leute, ein Zigaretten- und ein Cola-Automat Platz hatten, zwei E-Kameras und ein EB-Team zusätzlich zu zwei Aufnahmeleitern hineingestopft wurden. Und da mussten dann die Spieler auch noch durch, die links und rechts in diesen Raum kamen, um vorne auf den Platz zu latschen. Gab natürlich beim Stadioneinlauf ein nicht ganz nettes Gedränge. Reissverschluss, lachten wir noch, Reissverschluss!
Ein Kommentar von: Mathias | 14. November 2005 | 19:54 Uhr
Ihr hättet mal besser die Hallenforelle* probieren sollen. Ein Gedicht!
Kommt an den derzeitigen Redaktionsfavoriten (Fulda / Auestadion) sehr nah heran.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang wäre vielleicht noch die Frankfurter “Niagara” Forelle, die für mich persönlich auf einem nie-wieder Aufstiegsplatz steht.
*Kameramannsprachlich für Stadionwürste, oder Buletten in der typischen Drehpause einer Show…
Ein Kommentar von: Besim | 17. November 2005 | 10:40 Uhr
Also die Stadionwurst bei Mainz 05 war lange Zeit auch nicht von schlechten Eltern. Vor allem gab es mal Zeiten, als man am Bruchweg die Wurst auch mal kostenlos bekam, wenn man das einzige Team vor Ort war, man etwas fertig aussah und der Wurstmann seinen Wagen dichtmachen wollte.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu 1.-Liga-Zeiten noch so ist. Man muss ja schauen, wo die Rendite bleibt..
Ein Kommentar von: phentermine rx | 14. Dezember 2005 | 16:42 Uhr
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